Mittwoch, 8. November 2017

Eine Zeit ohne Nähmaschine - eine Reise durch Skandinavien

Die letzten Posts wurden schon vor einer Weile hier veröffentlicht und sind von mir bereits im Sommer erstellt und gespeichert worden. Stück für Stück wurden sie dann freigeschalten, während ich mit meiner kleinen Familie die Elternzeit außerhalb von Deutschland genießen durfte - ganz ohne Nähmaschine, nur mit Nadel und Faden für eventuelle Reparaturen.

Uns hat es, wie sollte es auch anders sein, mal wieder nach Skandinavien verschlagen, natürlich auch wieder mit dem Wohnmobil. Der Unterschied zu unseren letzten Reisen war allerdings, dass wir dieses Mal deutlich mehr Zeit für unsere Reise hatten und uns wirklich treiben lassen konnten... und natürlich, dass wir mit Baby unterwegs waren. Daher wurde die Route nur grob geplant und oft während der Reise erst entschieden, wo es lang geht, wie weit wir fahren und was wir genau unternehmen. 


Wir hatten Glück, unser Nachwuch scheint ein Outdoor-Baby zu sein und wurde während der gesamten Zeit nicht ernsthaft krank, liebte es, im Fahrradanhänger umher chauffiert oder mit dem umgebauten Wagen durch die Landschaft Skandinaviens geschoben zu werden. Und so konnten wir unsere Outdoor-Aktivitäten etwas angepasst an die Bedürfnisse des Babys ausleben.

Die Eindrücke dieser Reise müssen erst einmal innerlich verarbeitet und anhand der unzähligen Fotos noch mal erlebt werden. Es ist unbeschreiblich, was wir alles gesehen und erlebt haben.


Von der Ostsee aus ging es  mit der Fähre nach Helsinki, von wo aus wir uns langsam Richtung Norden nach Lappland bewegten, vorbei an vielen Seen, durch dichte Wälder und herrlichen Landschaften.


Der nördlichste Punkt unserer Reise war, ganz spontan entschieden und nicht geplant, das Nordkap bei herrlichem Wetter. Auch hatten wir das Glück, die Polarlichter am sternenklaren Himmel zu sehen! Ein Traum, der sich für mich erfüllte!


Auf dem Weg nach Süden bereisten wir Schweden und Norwegen, waren auch hier wieder in wunderschönen Nationalparks, sahen einsame Orte der Ureinwohner Lapplands und viele hübsche Fischerdörfer.

Wir sahen viele Rentiere, sogar mal ganz nah eine Elchkuh in freier Natur und atemberaubende Landschaften, die selbst die beste Kamera nicht so wiedergeben kann wie wir sie gesehen haben.


Zum Ende der Reise besuchten wir noch Oslo, insbesondere den bekannten Holmenkollen, bevor es weiter Richtung Göteborg und mit der Fähre nach Deutschland ging.

Nun sind wir schon ein paar Wochen daheim und haben uns wieder im Alltag zurecht gefunden. Auch genäht habe ich schon wieder einiges, was ich bald hier zeigen werde.

 

Kommentare:

  1. klingt ganz wunderbar!
    sei lieb gegrüßt
    anja

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  2. Oh das klingt wirklich toll.
    Viele Grüße
    Caro

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  3. Hach toll! Von Skandinavien kann man eigentlich gar nicht genug kriegen. Nach Lappland will ich auch unbedingt mal und um die Nordlichter beneide ich dich ja. Prima, dass ihr die Elternzeit so gut nutzt. Bei uns gabs die leider noch nicht. Ein Draussenkind hatten wir auch, aber ich glaube, wenn die Eltern da entspannt sind und unterwegs sein selbstverständlich ist, ist das für Kinder überhaupt kein Problem. Auch Zelt und Schlafsack können Geborgenheit geben.
    Liebe Grüße,
    Malou

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  4. Toll, irgenwie haben wir sowas in unserer ersten Elternzeiit versäumt und dann ist es ja sowieso schwieriger. Ganz schön großes WoMo hattet Ihr, so wie wir dieses Jahr auch hatten. Fährst Du das übrigens auch?
    Schöne Impressionen.
    LG
    Kerstin

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    1. Ja wir wollten für die lange Reise viel Platz haben und haben uns daher für diese Modell entschieden. Außer mal ein kleines Stück bin ich in diesem Urlaub nicht selbst gefahren. Ich war eher für die Bespaßung des Babys zuständig, wenn es doch mal quengelte. Ich geb auch zu, ich war nicht so scharf drauf, zu fahren, aber eher weil das anstrengt. In unseren anderen Urlauben bin ich die Wohnmobile auch gefahren, die waren zwar nicht ganz so hoch/groß, aber trotzdem schon was anderes. Aber es ging, man gewöhnt sich dran.
      Liebe Grüße
      Dani Ela

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  5. Wow, also erstmal großes Lob an die Fotografin ! Und ich kann es absolut nachvollziehen, wie diese Eindrücke einen auch noch nachhaltig beeindrucken und beschäftigen.

    So war es für mich in anada und Alaska, oft sprachlos vor der Schönheit der Natur und der Weite, das Farbenspiel und allem was dazu gehört. Polarlichter habe ich leider nicht gesehen, diesen Traum möchte ich mir aber auch noch einmal erfüllen :-) !Nehmt die Entschleunigung so gut es geht mit in Euren Alltag, vielleicht bekommt man auch manchmal eine andere Sicht auf bestimmte Dinge. :-)

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