Mittwoch, 30. Dezember 2015

Weihnachtliches Nähbloggertreffen im Dezember

Einige Tage vor Weihnachten fand wieder ein Treffen der Dresdner Nähblogger statt. Dieses Mal wurde ins Königinnenreich eingeladen, dort ist es immer sehr gemütlich. Mit dabei waren dieses Mal neben der Gastgeberin und mir noch: Amberlight, KremplinghausSchau´n wir mal, Aprikaner, Mit Nadel und Faden, Näähglück, Stoff verzückt, Mehr Sonntag und feuerwerk by Kaze.

Da es ein weihnachtliches Nähbloggertreffen war, hatte eigentlich niemand eine Nähmaschine oder andere Handarbeitsdinge mit. Stattdessen wurde geplaudert, es wurde Stockbrot am Feuer für die Kinder und einige Erwachsene (u.a. mich) gemacht und in der Küche gab es noch weitere Leckereien.

Danach wurde, wie jedes Jahr, gewichtelt. Dieses Mal musste man sein Geschenk erwürfeln. Gar nicht so einfach eine 6 oder eine 1 zu würfeln, daher habe ich das letzte Paket bekommen, welches noch übrig war.


Hier ist mein Wichtelgeschenk:


Zwei Stöffchen sowie andere Kleinigkeiten, wie Häkelblume, Seife, Tee und Webband. Ich weiß nur nicht so recht, was dieses Bizz-Kids-Ding ist?!

Außerdem wurde wieder eine Wimpelkette für ein neues Nähbloggerbaby übergeben. Kremplinghaus ist zum zweiten Mal Mama geworden und durfte sich, wie bereits beim letzten Weihnachtsnähbloggertreffen, über eine Wimpelkette freuen.

Mein Wimpel war relativ unspektakulär, wenn man die anderen Kunstwerke sieht. Ich habe für die kleine Maus den gleichen Stoff gewählt, wie vor einem Jahr für den Bruder, nur in einer anderen Farbe. Sozusagen eine Geschwisterkombi. 


Die gesamte Wimpelkette kann man bei Aprikaner, die sich die Mühe gemacht hat, alle Wimpel zusammenzufügen, und sicherlich auch bald bei Kremplinghaus bewundern...

Montag, 21. Dezember 2015

Eine schöne Weihnachtszeit...

... wünsche ich Euch allen.

Nun hat es leider doch etwas länger gedauert, bis ich hier wieder etwas schreibe.
Neben dem ganz normalen vorweihnachtlichen Stress kam auch noch eine hartnäckige Erkältung bei mir dazu, so dass ich fast zwei Wochen komplett außer Gefecht gesetzt war.

Daher zeige ich heute wenigstens noch eine Tischdecke, die vor einiger Zeit entstanden ist. Den Stoff habe ich dafür extra auf dem letzten Stoffmarkt besorgt. 


Nun schmückt sie unseren Wohnzimmertisch gemeinsam mit meinem selbstgebundenen Adventskranz und dem Tuchhändler-Räuchermännchen, welches allerdings in meinen Augen auch als Schneider durchgehen könnte  ;-)


Und damit wünsche ich Euch allen eine besinnliche Weihnachtszeit, gemütliche Stunden mit Euren Lieben und entspannte Feiertage.


Dienstag, 1. Dezember 2015

Einen Loop zum Geburtstag...

... bekam eine ganz liebe Freundin von mir vor ein paar Wochen.
Ich habe lange überlegt, was ich ihr schenken könnte. Da sie mittlerweile selbst näht, kam ich erst gar nicht auf die Idee, ihr etwas Genähtes zu schenken. Allerdings fehlt ihr oft die Zeit für das Hobby und an manche Materialien, wie Fleece, hat sie sich noch nicht herangewagt.

Darum entstand extra für sie ein kuscheliger Loop, innen mit herrlichen Wellnessfleece und außen mit Stoff, den sie bei Begutachtung meines Stofflagers sofort in die Hand nahm und äußerte, wie schön der sei.

Wellnessfleece ist von hier
Jersey vom Stoffmarkt

Wie das aber so ist, etwas unsicher ist man bei der Übergabe des Geschenks dann doch. Aber das war völlig unnötig. Sie hat sich sehr darüber gefreut und hat den Stoff auch sofort wieder erkannt :-)


Ich wünsche Euch nun eine schöne Weihnachtszeit... Ich hänge mit dem Bloggen etwas hinterher und gebe mir Mühe, in den nächsten Tagen wieder von mir lesen zu lassen.

Donnerstag, 19. November 2015

OldBook-Hülle für mein Notizbuch - Probenähen

Es gab in letzter Zeit viele Kreatiefs und Momente, wo mir einfach die Zeit und auch die Lust zum Nähen fehlte. Doch so nach und nach kehrt die Lust aufs Kreativsein und aufs Nähen zurück. Einen kleinen Anstupser habe ich mir selbst gegeben, indem ich mich bei Kleine Woll für das Probenähen einer "altaussehenden" Hülle für Kalender, Mutterpass oder U-Heft meldete und dann auch tatsächlich vorab zur Probe nähen durfte.

Mir gefiel der Stil sehr und ich hatte gleich die Idee, eine Hülle für mein Notizbuch zu nähen und bekam Lust, mich wieder an die Maschine zu setzen.

Und so sieht mein schlichtes Notizbuch nun gleich viel hübscher aus...


Die Anleitung ist leicht zu verstehen und die Hülle fix an einem Abend genäht. Man kann für die Ecken SnapPap oder, so wie ich, Filz verwenden. Das Ebook beinhaltet Anleitungen und Schablonen für Mutterpass, U-Heft und Kalender und ist hier erhältlich.

Ich denke, dass ich sicher mal wieder eine Hülle in diesem Stil nähen werde.

Stoff ist von hier und Filz aus dem Bastelgeschäft 

Mittwoch, 11. November 2015

etwas verspätet: meine Stoffmarktausbeute

Schon vor zwei Wochen war wieder Stoffmarkt in Dresden und natürlich war ich auch da!
Zusammen mit meiner Schwester und unserer Mutti stürmten wir kurz nach um 9 auf den Altmarkt und waren erschrocken, wie viele Menschen sich dort schon tummelten, vor allem am Couponstand. Und die Menschen nahmen stündlich zu. Ich glaube, so voll war der Stoffmarkt noch nie. Man merkt deutlich, dass immer mehr Menschen das Nähen für sich entdeckt haben.
Ich gebe zu, dass es langsam grenzwertig wird bei so vielen Leuten, aber dennoch werde ich es mir wohl immer wieder antun, weil die Auswahl an Stoffen und die Möglichkeit, die Stoffe auch anfassen zu können, schon von Vorteil ist.

Ein paar Stöffchen habe ich mir auch gekauft sowie drei Mal Garn (die eine Garnrolle ist auf dem Foto nicht zu sehen, sie lag zu dem Zeitpunkt noch bei Mutti in der Einkaufstüte).


Die unteren sind Jerseys, für die ich noch keine Projekte im Kopf habe, aber die mir einfach sehr gefallen haben. Oben links ist Teddyplüsch, herrlich weich und ideal für Halssocken oder ähnliches, wollte ich schon immer mal haben. Und oben rechts die beiden Stoffe sind feste Baumwollstoffe, aus dem einen soll eine Art Tischdecke bzw. Läufer entstehen und der andere soll ein neuer Überzug für unsere Stühle werden. Nun muss ich mich nur endlich mal wieder an die Maschinen setzen.

Neben den ganzen Menschenmassen, in denen ich kaum bekannte Gesichter entdeckt habe, ist mir auch etwas postives aufgefallen: Bei einem Stand musste ich anstehen, die Verkäufer achteten ganz genau darauf, dass eine Reihe gebildet wurde, sich dort auch jeder anstellt und dadurch kein Durcheinander entstand, sondern jeder dran kam, wenn er denn dann auch dran war. Das hat zwar etwas gedauert, hat aber die ganze Sache ziemlich entstresst.

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Nähtreff mit Freundinnen - Schlafanzug

Schon vor über zwei Wochen fand ein Nähtreff mit zwei Freundinnen statt.
Auf dem Programm stand das Nähen eines Kinder-Shirts. Da meine beiden Freundinnen noch nicht ganz so lange nähen und es das erste Shirt sein sollte, bot ich mich als "Lehrerin" an.

In geselliger Runde schnitten wir zu, steckten ab, gönnten uns zwischendurch ein leckeres Mittagessen und später auch noch einen Kaffee und Süßigkeiten und nähten Schritt für Schritt. Erschwerend kam aber dazu, dass eine Freundin einen Stoff kombinieren wollte und das nach unserer Meinung besser bei einem Raglan-Shirt als bei einem "normalen" Shirt wirkt. Und so nähten zwei ein Shirt nach dem Schnitt von Schnabelinas Regenbogenbody und eine den Brave Fireman Raglan-Shirt-Schnitt aus der Ottobre 3/2013. 
Dadurch musste auch ich bei Fragen immer ganz schön umdenken (und Profi bin ich ja nun wirklich nicht, so dass das manchmal schon schwierig war).

Dank meiner Over- und Coverlock nähte ich mein Shirt ziemlich fix und konnte immer mit helfen, wenn es Probleme beim Nähen mit den normalen Nähmaschinen gab. Beide Freundinnen haben die gleiche Maschine wie ich und ich erinnerte mich sehr an meine ersten Versuche mit Jersey und wie ich damals geflucht habe. Da muss halt jede auch ihren eigenen Weg finden, wie sie Jersey am besten vernäht, ob mit Pseydooverlockstich, der nicht sooo doll ist bei der Maschine, oder mit Geradstich und Zickzack... und ob man Backpapier drunter legt, damit es den Jersey nicht so reinzieht... und eine Strechnadel sollte auf jeden Fall genutzt werden...

Zum Schluss sind drei tolle Kinder-Shirts entstanden in den Größe 80, 122 und 146.


Das größte Shirt ist von mir und als Oberteil für einen Schlafanzug gedacht. 


Da wir hier regelmäßig einen Schlafgast haben, dessen gekaufter Schlafanzug für den Winter nun deutlich zu klein ist, dachte ich mir, ich ersetze diesen gegen einen genähten. Also entstand einige Tage nach dem Nähtreffen noch eine Hose.


Mir war klar, dass der Schlafanzug momentan noch etwas zu groß sein wird, aber es gibt ja immer wieder solche Wachstumsschübe... Der Schlafanzug wurde jedenfalls anprobiert und wollte nicht mehr ausgezogen werden. Das Oberteil ist ziemlich lang, was an sich nicht schlecht ist. Die Hose ist vielleicht wirklich etwas zu lang und auch noch ein bißchen weit. Vielleicht kürze ich sie noch mal. Aber ansonsten bin ich ziemlich zufrieden mit dem Ergebnis, es hat mal alles irgendwie ganz gut geklappt :-)


Shirt:
Schnitt: Regenbogenbody
Stoff: vom Stoffmarkt

Hose:
Schnitt: Juggler Trainingshose (ohne Taschen genäht) aus Ottobre 4/2015
Stoff vom Sterntaler Werksverkauf
 
 

Dienstag, 6. Oktober 2015

Mal was in eigener Sache... so ganz (un)eigennützig...

Bereits vor einiger Zeit habe ich Euch doch hier von dem Fotomarathon in Dresden berichtet. Nun läuft bis zum 11. Oktober noch eine Wahl zum Besten Blogbeitrag zu diesem Event und mein Post/Blog nimmt daran teil.

Und da kommt Ihr ins Spiel...
Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr Euch hier mal ein bißchen umschaut und Eure Stimme für den besten Blogbeitrag abgebt... Natürlich würde ich mich besonders freuen, wenn mein Blog/Post Eure Stimme erhält... ;-)

Allerdings bin ich auch nicht traurig, wenn Euch ein anderer Blog besser gefällt und Ihr Eure Stimme diesem schenkt... Ich kurbel hier einfach mal die Werbetrommel, sicherlich auch etwas eigennützig, aber auch, um die Wahl noch etwas spannend zu gestalten :-)

Ich sage schon mal Danke, einfach fürs Vorbeischauen auf dieser Seite und fürs Voten...

Dienstag, 29. September 2015

Und wieder ein Wimpel...

... ist auch schon vor einiger Zeit entstanden.


Dieser Wimpel ist nun Teil einer hübschen Wimpelkette, die Sophie und ihrer kleinen Tochter beim letzten Nähbloggertreffen überreicht wurden. Leider war ich nicht mit dabei, aber ich hoffe, die Wimpelkette kam gut an.
Ein besonderes Dankeschön geht an Frau Königinnenreich, die sich schon mehrfach die Mühe gemacht hat, alle gesammelten Wimpel der Dresdner Nähblogger zu einer schönen Wimpelkette zusammenzunähen, um damit ein neues Dresdner Nähblogger-Baby zu begrüßen.

Samstag, 26. September 2015

Zweckmäßige Tischdekoration

Meine Güte, wie die Zeit vergeht... schon wieder so lange her, als ich hier das letzte Mal etwas geschrieben habe...

Daher zeige ich heute mal endlich meine zweckmäßige Deko, die vor einiger Zeit entstanden ist.


Unser Couchtisch sah längere Zeit etwas nackt aus, so dass ich ihm nun einen hübschen Tischläufer genäht habe. Da wir sehr gern am Couchtisch abends essen (und ab und zu mal kleckern), nähte ich gleich noch drei passende Tischdeckchen dazu. Eins liegt nun immer als Ersatz auf der unteren Ablage des Tischs, die anderen Beiden bleiben irgendwie immer gleich dekorativ auf dem Tisch neben dem Läufer liegen. 


Den Stoff habe ich aus den Tiefen meines Stofflagers gekramt, er war einer der ersten Stoffe, die ich zum Ausprobieren günstig hier gekauft habe. Eigentlich ist es eine Art Vorhang- oder halt Dekostoff, macht sich aber jetzt wirklich gut auf dem Tisch und passt super zum Rest des Wohnzimmers.

(Dass der Kreativ-Katalog auf dem Tisch liegt, ist übrigens nicht beabsichtig. Er kam kurz zuvor mit der Post und wurde zum Zeitpunkt, als das Foto gemacht wurde, auch ausgiebig durchgeblättert.... er liegt übrigens immer noch griffbereit dort...)

Freitag, 28. August 2015

Wieder mal ein Einzugsgeschenk

Es ist ja nicht so, dass ich überhaupt nichts nähe... ab und zu entsteht schon mal etwas...

So zum Beispiel vor einiger Zeit wieder mal ein Einzugsgeschenk für meine ehemaligen Nachbarinnen, die endlich nach langer Suche eine neue, komfortablere Wohnung gefunden haben, wo auch Spike willkommen ist.

Ein schlichtes Utensilo, innen mit Wachstuch, gefüllt mit einem kleinen Brot und Salz sowie besonderen Leckereien für Spike. Dazu gab es noch was zum Anstoßen und zwei genähte Schlüsselanhänger für die neuen Wohnungsschlüssel.

Stoff vom Gewinn von Filzekater, Wachstuch aus meiner Restekiste vom Wachstuchverkauf


... und nach einigem Überlegen enthalte ich Euch mal nicht vor, dass ich an so einem Anfängerprojekt wie diesem Utensilo etwas verzweifelt bin.
Da denkt man, das Utensilo näh ich mal fix in einer halben Stunde... und dann macht einem das Wachstuch einen Strich durch die Rechnung. Ich hatte zwar die Nadel extra gewechselt, allerdings die Stichlänge etwas zu kurz eingestellt und so riss die Naht beim Wachstuch leider beim Wenden auf. Sehr ärgerlich, zumal mir das noch nie passiert ist (vielleicht lag es auch an der einen Sorte Wachstuch). Natürlich habe ich auch versucht, zu retten was noch zu retten geht und bißchen dran rumgeschnippelt und neu genäht... aber zum Verschenken war es dann irgendwie nicht geeignet (durch das Rumgeschneide war der Innenteil etwas kleiner als der Außenteil und insgesamt wirft das Utensilo ein paar Falten). 
Und so steht es nun in meiner Nähecke und wird als Aufbewahrung für kleinen Nähkram verwendet.
(Und ich habe wirklich zwischendurch überlegt, ob ich das Nähen vielleicht schon verlernt habe oder einfach derzeit zu ungeduldig und unkonzentriert bin...)

Stoff von hier, Wachstuch aus meiner Restekiste vom Wachstuchverkauf

Da der Stoff nicht für ein weiteres Utensilo gereicht hat, habe ich dann fürs Einweihnungsgeschenk noch mal eine neue Kombi zugeschnitten.

Das ging auch und die Geschenke kamen alle gut an. Und das ist ja die Hauptsache...

Sonntag, 9. August 2015

Mit dem Wohnmobil auf den Lofoten

Nachdem wir im letzten Jahr zwei Wochen lang das wunderschöne Norwegen mit dem Wohnmobil erkundet haben und davon sehr beeindruckt waren, stand das diesjährige Urlaubsziel sowie die Art zu reisen schnell fest.

Wieder mit dem Wohnmobil durch Norwegen, dieses Mal allerdings ein ganzes Stück nördlicher zu den Lofoten, ging es für drei Wochen.


Dieses Land hat uns einfach gepackt mit seiner unbeschreiblich schönen Landschaft, den hohen Bergen, den vielen Fjorden, der Natur, wo man das Gefühl hat, hier kann man wirklich mal die Seele baumeln lassen. Auch gibt es so viele Nationalparks, die entdeckt und erkundet werden wollen, wo man sich locker mehrer Tage aufhalten kann ohne dass einem langweilig wird. Und jeder ist auf seine Art besonders...

Auf den Lofoten waren wir 10 Tage, haben die einzigartige Inselgruppe erkundet, ließen uns vom sehr wechselhaften Wetter (Regen, Nebel, Durchschnittstemperatur 12 Grad, Sonne, wieder Nebel) nicht abhalten und waren viel wandern, im kalten Meer baden (geschätzt knapp unter 10 Grad - tat schon weh...), versuchten uns bißchen treiben zu lassen (was nicht immer so einfach ist, weil man das Gefühl hat, man muss dies und das auch noch gesehen bzw. erlebt haben), erlebten die Mitternachtssonne (Wahnsinn wenn kurz vor 24 Uhr noch nicht mal richtig Dämmerung herrscht) und aßen den als Delikatesse bezeichneten Stockfisch (naja, kann man essen, muss man aber nicht).


Außerdem nahmen wir an einer Walsafari teil, bei der ordentlicher Wellengang war und das Schiff wie eine Nussschale auf dem Meer schaukelte (das Schiff schwenkte manchmal bis zu ca. 45 Grad nach rechts und links...). Aber es hat sich gelohnt, auch wenn über die Hälfte der Passagiere sich die meiste Zeit mit ihrem Unwohlsein und den dafür vorgesehen Tüten beschäftigen mussten (wir zum Glück nicht), durften wir nach langer Suche einen Pottwal aus nächster Nähe sehen. Da sich in der Region nur männliche Pottwale auf Grund der kalten Temperatur befinden und diese meist Einzelgänger sind, ist es gar nicht so einfach, einen ausfindig zu machen. Dazu kommt noch, dass diese Tiere bis zu 2 Stunden tauchen können und dann für sage und schreibe 10 bis 15 Minuten mal an die Wasseroberfläche kommen, kurz Luft schnappen um sich dann wieder mit der als Fotoobjekt beliebten abtauchenden Schwanzfluke in die Tiefe zu verabschieden. 


Elche und Rentiere haben wir leider wieder nicht gesehen (da müssen wir wohl noch mal hin... bis wir welche sehen), dafür andere Tiere, wie Wildkatze, Fuchs, verschiedene Vögel und Möwen, Reh, Weißkopfseeadler, Delfine und natürlich den Pottwal.

Die Rückfahrt von den Lofoten zum Festland war mit der Fähre auch ein Abenteuer, denn es herrschte mal wieder sehr hoher Wellengang und die eigentlich große Fähre wippte von einer Welle zur nächsten. (Das habe ich jetzt auch mal erlebt, muss ich nicht noch mal haben...)

In der hübschen Hafenstadt Bergen endete unser Norwegenurlaub und bevor wir auf die Fähre stiegen liefen wir noch mal durch das bekannte Hafenviertel...

Wie immer ging die Zeit viel zu schnell vorbei und seit einer Woche hat uns der Alltag wieder. Aber es wird wohl nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir in Norwegen waren...

Mittwoch, 1. Juli 2015

Zwei Halstücher für zwei Hundedamen

Auch wenn es hier ein wenig ruhig geworden ist, habe ich doch auch mal wieder etwas genäht. Es entstand aber wieder nichts für mich, obwohl das echt langsam mal wieder fällig wäre, sondern noch mal zwei Hundehalstücher auf besonderen Wunsch der ehemaligen Nachbarinnen. Langsam werde ich darin geübter und könnte ins Hundehalstuchnähgeschäft einsteigen ;-)

Entstanden sind zwei Tücher für zwei Hundedamen. 

 
Stoff ist von hier und hier und aus meiner Restekiste.

Als ich die Tücher fotografieren wollte, gesellte sich jemand noch hinzu, dem die Tücher wohl auch gefallen haben. 


"Oh die sehen aber toll aus! Und bequem sind sie ja auch sehr..."


"Guck nicht so! Ich fühl mich auf den Tüchern ziemlich wohl!"

- "Na gut, dann bin ich mal nicht so, Du darfst das Tuch auch mal tragen!"


Passt! Sehr chic! :-)

Sonntag, 14. Juni 2015

Eine Tischdecke

Bereits vor einiger Zeit wurde ich von meinen ehemaligen Nachbarinnen gefragt, ob ich eine runde Tischdecke nähen könnte, welche dann zum Geburtstag verschenken wollten. Es gibt wohl keine schönen zu kaufen. 
Den Stoff besorgten sie hier und ich hatte dann ein paar Wochen Zeit, eine runde Tischdecke zu nähen. Ist eigentlich nicht viel dazu, "nur" Kreis ausschneiden und säumen. Kreis ausschneiden gelang mir mit einem Faden und Stift, welche ich wie einen Zirkel "kreisen" ließ, ganz gut. Das Säumen erledigte ich dann beim Nähbloggertreffen im April.


Ich hatte schon oft die Erfahrung gemacht, dass man bei diesen Treffen auch viel quatscht (was auch gut so ist) und dadurch meist nicht zu sooo großen Nähphasen kommt (außer man ist ganz konsequent - bin ich nicht). Noch dazu kommt, dass ich mich oft ablenken lasse und dann Fehler passieren. Daher war das Säumen der Tischdecke eine gute Arbeit für das Treffen. Zuhause dann nur noch das Label angenäht und dann konnte die Tischdecke Anfang Mai (ja ich weiß, ist schon eine Weile her) verschenkt werden.


Die Beschenkte soll sich wohl sehr gefreut haben :-)

Mittwoch, 3. Juni 2015

Mutter-Tochter-Stoffmarktbesuch in Dresden

Am Samstag war mal wieder Stoffmarkt auf dem Dresdner Altmarkt und für mich war dieser Termin schon lange im Kalender vorgemerkt. Ganz spontan wurde daraus aber dann sogar ein Mutter-Tochter-Ausflug, weshalb ich dann auch das sonst immer fest eingeplante Treffen der Dresdner Nähblogger sausen ließ. Da hatte Mutti einfach mal Priorität!

Früh morgens starteten wir bei strömenden Regen und fuhren in die Innenstadt, wo dann zum Glück der Regen langsam aufhörte. Um 9 Uhr standen wir auf dem Altmarkt und uns bot sich ein noch schön leerer Stoffmarkt, der teilweise noch im Aufbau war. Nur an einem Couponstand war schon wildes Gedrängel.


Der Herdentrieb ließ uns natürlich auch gleich zu diesem Stand gehen und uns somit ins Getümel stürzen, obwohl der restliche Markt ja noch sooo leer war. Das änderte sich dann im Laufe der Zeit und gegen Mittag war es dann richtig voll, so dass wir uns erst mal eine kleine Essenspause gönnten um dann noch mal durch die Stofreihen zu ziehen. Man könnte ja noch was Schönes entdecken... was dann auch so war ;-)

Das Wetter war währenddessen auch super und irgendwie wurden es nicht weniger Leute auf dem Altmarkt.

 
Im Großen und Ganzen haben wir uns aber mit dem Stoffkauf zurückgehalten, denn bei beiden liegen noch so einige Stoffe daheim und warten darauf, vernäht zu werden. Trotzdem waren wir mit unserer Ausbeute zufrieden und gönnten uns am Nachmittag dann noch zum Abschluss einen leckeren Eisbecher.
 
 
Es war ein sehr schöner, gelungener Mutter-Tochter-Tag. Ich hoffe, das wiederholen wir mal wieder :-)
 
Zuhause habe ich mir dann meine Stöffchen noch mal angeschaut und festgestellt, dass sie dieses Mal weniger farbenfroh sind. Ist aber nicht schlimm, sind genau meine Farben.
 
 
Gekauft habe ich einen Kinderjersey, weil ich den einfach so süß fand, einen olivgrünen, interessant strukturierten Jersey, einen samtigen, hellblauen Jersey, der sich aber zuhause schon als ziemlich elektrisch aufgeladen herausgestellt hat (da werde ich meine Freude haben beim Tragen des vernähten Kleidungsstücks), graues Feinbünchen, das aber auch zum normalen Vernähen verwenden werden kann und wird, graphitgrauer Viscose(?)jersey mit feinen webbedingten Streifen/Rillen und einen Viscosejersey mit blauen Blüten. Alles Stoffe, dir mir sofort gefallen haben und wofür ich auch größtenteils Ideen habe. Nun heißt es nur, diese auch endlich mal umzusetzen.

Freitag, 29. Mai 2015

Entlang der Donau...

... war ich dieses Jahr mit dem Rad unterwegs.
Mittlerweile ist es ja schon fast Gewohnheit, dass jährlich ein Radwanderurlaub stattfindet und so fiel dieses Jahr die Wahl auf den wohl sehr beliebten Donauradweg. Mit Erfahrungen aus den letzten drei Radwanderurlauben fällt es einem auch nicht mehr so schwer, zu entscheiden, was man in die zwei Radtaschen packt (die wirklich viel Stauraum haben) und letztendlich hatte ich Gepäck von ca. 13 kg dabei.

Da der gesamte Donauradweg etwas zu lang gewesen wäre für die Zeit, die uns zur Verfügung stand, entschieden wir uns für den angeblich beliebtesten Abschnitt zwischen Passau und Wien. Rein rechnerisch sollten das 320 km sein, die uns etwas zu wenig waren und so stiegen wir bei der Anfahrt mit der Bahn (die an diesem Tag Gott sei Dank mal nicht streikte) bereits in Straubing, ca. 100 km vor Passau, aus.

Es radelte sich wirklich super entlang der Donau, oft hatten wir Rückenwind und unsere Beine gewöhnten sich auch, wie jedes Jahr, ganz gut an die neue Herausforderung. Und so kam es, dass wir dennoch zu schnell voran kamen und kleine Abstecher zu Sehenswürdigkeiten abseits des Radweges machten. Dadurch legten wir nicht nur etwas mehr Strecke zurück, sondern auch einige Berge, die der Donauradweg so nicht zu bieten hat. 


Landschaftlich war auch dieser Radwanderweg wieder sehr schön. Wir fuhren an vielen Burgen, Ruinen, Schlössern und Kirchen vorbei, an Weinbergen und durch verträumte Orte. Dabei wurden wir begleitet von verschiedenen Wetterlagen, wie Sonnenschein, 30 Grad, bedecktem Himmel bis hin zum fiesen Regen. Aber ein Radwanderer hat ja die nötige Kleidung dabei und lässt sich nicht abhalten davon. Nach 7 Tagen kamen wir in Wien an, hatten dort dann noch einen Tag Aufenthalt um die Stadt zu erkunden und reisten pünktlich am Finaltag des Eurovision Song Contest wieder ab.

Schön war´s, diese Art von Reisen gefällt mir immer wieder, da man die Umgebung viel intensiver wahr nimmt und sich aktiv erholt.

Sonntag, 10. Mai 2015

Fotomarathon in Dresden

Bereits vor über zwei Wochen, am Samstag, den 25.04.2015, fand zum fünften Mal der Dresdner Fotomarathon statt - eine Veranstaltung für alle fotografierbegeisterte Menschen, die einfach einen schönen Tag in einer schönen Stadt verbringen und sich der Herausforderung stellen wollen, nicht "einfach mal so" auf den Auslöser zu drücken.
Denn Die Regeln sind nicht ganz ohne: In insgesamt fünf Stunden gilt es, zehn Tehmen fotografisch umzusetzen, wobei man die ersten fünf Themen zum Start erhält und später an einer vorgegebenen Zwischenstation die weiteren fünf Tehmen. Wer nun denkt, das ist doch machbar und ganz locker in fünf Stunden zu schaffen, der irrt sich, denn:
  • die Themen müssen in der vorgegebenen Reihenfolge fotografiert werden
  • es dürfen keine Löschlücken entstehen, d.h. wenn man Foto Nr. 4 seiner Meinung nach nicht optimal umgesetzt hat - Pecht gehabt - löschen ist nicht, sonst wird man disqualifiziert
  • die Fotos müssen im Querformat aufgenommen werden
  • beim ersten Foto muss die Startnummer enthalten sein, ob als Nummernschild, Hausnummer oder geschriebene Zahl ist egal
Ganz schön viele Dinge, die man in dem Moment beachten muss, wenn man den Auslöser drückt. Und ich sage Euch, da können locker einige Minuten vergehen, bis man sich das traut... Davor hat man eine viertel Stunde oder noch länger nach dem richtigen Objekt gesucht, dabei eigentlich ein super Objekt für die Umsetzung von Foto Nr. 4 entdeckt, aber da man erst bei Foto Nr. 2 ist, muss man diese Idee erst mal links liegen lassen... und hoffen, dass man dann später bei Thema Nr. 4 noch mal so eine Möglichkeit bekommt.


Während ich 2013 das erste Mal als Teilnehmer an den Start ging, recht unbeschwert und locker die geforderten Themen versuchte umzusetzen, was mir mal mehr und mal weniger gut gelang (fand ich, die Jury war erstaunlicherweise anderer Meinung und schickte mich auf einen Platz in den Top 10), stieß ich im letzten Jahr an meine kreativen Grenzen. Zu sehr forderte ich von mir selbst, wieder gute Ergebnisse abzuliefern, bloß keine Fehler zu machen und es kam wie es kommen musste: der Spaß stand nicht mehr im Vordergrund, mein Perfektionissmus dafür umso mehr und ich "verpatzte" (was ja im Auge des Betrachters liegt) so manches Bild, so dass ich freiwillig aus dem Wettbewerb ausstieg und gar keine Fotos ablieferte. Nicht gerade eine schöne Erfahrung für mich, aber wohl notwendig, um zu erkennen, dass man sich wohl oft selbst im Weg steht.

2015 solllte es nun wieder anders werden und ich nahm mir vor, gelassener an die Sache heranzugehen. Es soll Spaß machen, wenn mal ein Foto nichts wird, egal, davon geht die Welt nicht unter.

Ich hatte Glück und eine liebe Freundin begleitete mich an diesem Tag und war somit Unterstützung in vielerlei Hinsicht. Mit dem Rad ging es bei schönem Wetter zum Deutschen Hygiene Museum, wo die Startnummernausgabe und auch der Start war.


Gemeinsam mit ca. 200 anderen fotografierbegeisterten Menschen begannen wir um 13 Uhr unter dem Haupttheme "Dresdner Erfindungen" die ersten fünf Themen
  • Scherben bringen Glück (Startnummer muss enthalten sein)
  • Mal richtig Dampf ablassen
  • Synapsenkleber
  • Eine tragende Rolle
  • Gespiegelter Durchblick
umzusetzen. Dabei musste das Foto nicht zwingend mit dem Hauptthema in Verbindung gebracht werden. Kreativität war gefragt.
(Wenn man diese Themen jetzt hier so mit Abstand liest und sich in Ruhe und mit Zeit Gedanken darüber macht, dann fallen einem tolle Sachen ein, die man unter Zeitdruck und unter bestimmten Umständen einfach nicht hat bzw. nicht umsetzen kann.)

Wir versuchten uns nicht zu stressen, und wenn, dann nur positiv. Aber bis ich das erste Mal den Auslöser gedrückt hatte waren schon über 50 Minuten vergangen, und im Hinterkopf immer der Gedanke, wir müssen noch neun weitere Fotos machen. Die nächsten Fotos entstanden dann etwas zügiger, ... meistens zumindest. Man hat einfach zu manchen Themen mehrere Ideen, aber nicht die "perfekte" oder aber man hat erst mal gar keinen Schimmer, was man mit dem Thema anfangen soll.
Dennoch hatten wir viel Spaß, so einige lustige Momente und beschäftigten uns intensiv mit der Frage: Wie setzen wir das Thema um? - So ... oder doch lieber so... ach guck mal da hinten, das passt eigentlich auch... ach nee, lass uns doch noch mal ein Stück den Weg lang fahren, da hinten findet sich bestimmt was Besseres... mh... und so weiter... und so fort...

Am Zwischenziel bekamen wir dann die weiteren fünf Themen:
  • Immer eine Reise wert
  • Nur das Beste kommt durch
  • Ein bezauberndes Lächeln
  • Untersetzt und Angeschrieben
  • Ziehen lassen
So einigermaßen gut haben wir die Themen umgesetzt, finden wir. Zumindest sind alle im Querformat. Man glaubt gar nicht, wie oft ganz automatisch die Kamera gedreht wird und eh man sich versieht, ist ein Hochformat entstanden. Und wenn man sich die Fotos zu Hause am PC anschaut, entdeckt man so einige "Fehlerchen", die sich unbemerkt eingeschlichten haben.
Am Ende wurden die Fotos bei dem Team vom Fotomarathon Dresden abgegeben (als Kopie) und nun heißt es auf den 5. Juni warten, denn dann ist die Siegerehrung und die Fotos von allen Teilnehmern werden öffentlich hier ausgestellt. Da kann man mit Sicherheit staunen, was manche für Ideen gehabt haben.
Ich bin gespannt! - Und nächstes Jahr, am 30.04.2016, bin ich sicher wieder mit dabei! Manch einer von Euch vielleicht auch?

Montag, 27. April 2015

Osterkörbchen ohne Inhalt

Ja es ist schon ziemlich spät, aber irgendwie bin ich nicht eher zum Posten gekommen.

Daher hier fix ein Osterkörbchen, welches ich vor Ostern nach der Anleitung von stoffeland.de genäht habe.


Stoff ist von hier und hier

Ich habe etwas mehr Nahtzugabe dazu gegeben, weil ich das Körbchen etwas größer haben wollte. Leider ist es für die Sachen, die hinein sollten, dann trotzdem zu klein geworden. Daher ist es leer geblieben und wurde auch nicht verschenkt. Ein zweites, welches eigentlich auch verschenkt werden sollte, liegt zugeschnitten im Regal... Ich weiß noch nicht, ob ich es nähe. Dieses Jahr wohl eher nicht -vielleicht nächstes...

Sonntag, 26. April 2015

Nähbloggertreffen auf der Kegelbahn

Dank der Organisation von Silvi fand am Freitag das Dresdner Nähbloggertreffen zum zweiten Mal auf einer Pirnaer Kegelbahn statt. Dort haben wirklich viele nähwütige Leute Platz um sich ihrem Hobby zu widmen.
Allerdings verleitete auch dieses Mal die Vielfalt der mitgebrachten Leckereien am Buffet immer wieder zum Pause machen. Aber man muss sich ja während des Nähens auch zwischendurch mal stärken...


Neben dem Nähen stand dieses Mal auch noch das Thema Plotter auf dem Plan. Silvi brachte dazu ihren Plotter mit und so manch einer (ich auch) schaute ihr interessiert über die Schulter. Ich gebe ja zu, dass ich auch schon länger mit dem Gedanken spiele, allerdings scheue ich mich etwas vor der ganzen Technik. Auch Silvi sagte, man müsse sich da schon sehr hinein arbeiten und mit einem Knopfdruck ist das nicht getan (schade).


Nachdem der Plotter dann alles zugeschnitten hat, wird entgittert. Das soll auch eine ziemliche Friemelarbeit sein...
Na ich lasse das Thema noch mal bißchen reifen, interessant war es auf jeden Fall.

Ansonsten habe ich wieder viel geplaudert und auch etwas genäht, aber nichts Aufwendiges. Schließlich ist es mir schon manchmal passiert, dass ich mich beim Plaudern nicht genug konzentriert habe und schwupp wird versehentlich was angenäht, was nicht angenäht werden soll.
Das Ergebnis von diesem Nähabend zeige ich demnächst.


Auch Amberlight neben mir war fleißig...


... neigte aber auch immer mal wieder zum Plaudern ;-)

Das ist bei solchen Treffen irgendwie schön und wichtig, nähen kann man daheim schließlich auch allein und in Ruhe.
Der Austausch fand dieses Mal statt zwischen Amberlight, Frau Aprikaner, Clauchichi, Mit Nadel und Faden, OrNeeDD, Stoffverzückt, Silvi, Friemeleien, Frauenoberbekleidung, anneblog, Frau Atze mit Nachwuchs, La Fée Linotte, Kuddelmuddel, mir sowie Tante Jutta und ihren (vier ?) Mädels vom Pirnaer Nähtreff, der spontan zum Dresdner Nähbloggertreffen auf die Kegelbahn verlegt wurde. (Irgendwie habe ich nur 19 aufgeführt, hatte beim Treffen aber 20 Erwachsene gezählt... mh, also falls ich jemanden vergessen habe, sorry!).

Ich freu mich aufs nächste Treffen, das findet ja dann zum Stoffmarkt in Dresden statt.

Freitag, 3. April 2015

Ein Halstuch für die Hündin Trixi

Letztes Jahr hatte ich ja bereits ein Tuch für den Hund meiner mittlerweile ehemaligen Nachbarn genäht. Das kam ja mehr als gut an und wird nach wie vor täglich mit Stolz getragen (vom Hund, aber die Besitzer binden es auch mit Stolz um). Die Tochter der Nachbarin war wohl von dem Tuch auch sehr begeistert, so dass bereits vor Weihnachten der Wunsch noch einem weiteren Tuch für ihre Hündin geäußert wurde.
Nun hatte ich aber durch den Umzug wenig Zeit, so dass die Erfüllung des Wunsches erst mal warten musste.

Jetzt vor Ostern nahm ich mir dann endlich mal die Zeit und nähte ein Tuch für Trixi, welches die Tochter in den nächsten Tagen in ihrem Osterkörbchen finden wird.


Ich hoffe, das Tuch wird gern und mit Stolz getragen.


Eine kleine Nähtragödie möchte ich Euch aber nicht vorenthalten. Bevor ich mit dem Zuschneiden des Tuchs begann, erkundigte ich mich noch mal nach den Maßen. Per SMS wurden mir die Maße vom Tuch von Spike zugesandt. Da Trixi etwas größer und kräftiger ist, sollte ich ca. 15 cm zugeben.
Nach diesen Maßen schnitt ich zu, steckte ab, bügelte die Buchstaben drauf, legte das Tuch aus und wunderte mich, wie klein das Tuch aussah. Ich band es probehalber zusammen und maß nach, Trixis Hals war niemals nur 30 cm vom Umfang!!! Also fragte ich noch mal nach und es kam eine kleinlaute SMS, dass sie sich wohl vermessen haben und anstatt einer Gesamtbreite von 58 cm hatte das Tuch von Spike bereits eine Breite von 87 cm!!! Das zugeschnittene Tuch war mit seinen ca. 75 cm viel zu klein...
Ohne Nachzudenken hatte ich die Maße übernommen. Dass das nicht stimmen konnte, hätte man bei genaueren Überlegen merken können.
Also wurde noch mal ein Tuch zugeschnitten, dieses Mal mit einer Gesamtbreite von ca. 102 cm. 
Nun liegt hier noch ein halbfertiges, kleines Tuch. Mal schauen, was ich damit mache...

Ich wünsche Euch nun erst mal ein schönes Osterfest!
Liebe Grüße
Dani Ela
 

Donnerstag, 19. März 2015

Winterlicher Loop und Stirnband

Die Temperaturen sind ja sehr frühlingshaft. Trotzdem stand auf meiner To-Do-Liste noch ein winterlicher Loop mit passendem Stirnband.

Bereits zu Weihnachten wünschte sich meine Mama einen weiteren kuschligen Loop, denn sie war mit ihrem ersten Loop sehr zufrieden. Dazu wünschte sie sich noch ein passendes Stirnband für kalte Tage.
Da ich in der Vor- und Nachweihnachtszeit keine Zeit zum Nähen hatte, gab es erst mal "nur" einen Gutschein, den ich nun endlich eingelöst habe.

Es wurde ein Loop genäht und ein passendes Stirnband aus Wellnessfleece. Alles passt und gefällt sehr gut und sollten die Temperaturen weiter so mild bleiben... der nächste Winter kommt bestimmt!


Wellnessfleece ist von hier, Pünktchenstoff vom Stoffmarkt (glaub ich)
 

Dienstag, 10. März 2015

Creadienstag: Windelmotorrad

Heute gibt es mal nichts Genähtes, sondern was Gebasteltes.
Ein Kollege ist vor ein paar Tagen Papa geworden und nun wieder auf Arbeit. Natürlich haben wir im Kollegenkreis überlegt, was wir der kleinen Familie Originelles schenken könnten. Ein Gutschein vom nahegelegenen Einkaufzentrum, wo man wirklich alles bekommen kann und daher nicht an ein Geschäft gebunden ist, wurde besorgt. Doch damit dieser nicht zu einsam mit der Glückwunschkarte überreicht wird, wurde weiter überlegt.

Windeln braucht jede kleine Familie. Da ich weiß, dass keine Stoffwindeln benutzt werden, sondern die typischen Wegwerfwindeln, wurde ein 40er Pack davon gekauft. Diese Windeln einfach so zu überreichen wäre ja langweilig. Windeltorten kennt jeder, sind auch nicht mehr so besonders. Also suchte ich nach Inspirationen, und wurde fündig.

Der Papa fährt sehr gern Motorrad, da wäre es doch ideal, wenn der kleine Sohn ein Windelmotorrad bekommt. Also habe ich mir die "Kaufvariante" im Netz  angeschaut und nachgebaut... und wie ich finde, ist sie mir ganz gut gelungen.


Enthalten sind 40 Windeln, ein kleine Cremedose als Vorderlicht, eine Probepackung Waschlappen als Rücklicht, Erstlingssöckchen dienen als Griffe. Das Ganze wurde auf einem mit Papier umwickelten Brett befestigt, Gutschein und Grußkarte dezent hinzugefügt und Holzbuchstaben verraten den Namen des neuen Erdenbürgers.

Das Windelmotorrad wurde gestern dem Papa im Kollegenkreis überreicht und er hat sich sehr darüber gefreut.
Einige Zeit wird es vielleicht noch so erhalten bleiben, dann werden wohl die Reifen abgeschraubt ;-)

Diese kreative Werk verlinke ich heute mal beim creadienstag - mein erster Beitrag bei dieser Linkparty.

Liebe Grüße
Dani Ela

Dienstag, 3. März 2015

Geschwisterkombi - Body und Shirt

Vor etwas über einer Woche ist eine liebe Freundin zum zweiten Mal Mama geworden. Und schon gestern war ich die kleine Familie besuchen und brachte natürlich auch etwas mit. Neben etwas Nervennahrung für den Papa (Schokolade), etwas zum Entspannen und Munterwerden (Badezusatz und Duschgel) für die Mama bekam die große Schwester und ihr kleiner Bruder, den sie mir ganz stolz zeigte, eine Geschwisterkombi.


Entstanden ist ein Regenbogenbody in Größe 56 und ein Shirt in Größe 104.


Schnitt Body: Regenbogenbody von Schnabelina
Schnitt Raglan-Shirt: Brave Fireman Raglan-Shirt aus Ottobre 3/2013
Applikation: aus der Ottobre 3/2013

Sternchenstoff: vom letzten Stoffmarktbesuch, und so fix ist ein halber Meter weggenäht - super :-)
grüner Stoff: von hier 


Das war auch das erste Nähprojekt, welches in dem neuen Nähzimmer (Bericht folgt später) entstanden ist. Während ich mit dem entspannten Zuschneiden und später mit dem etwas nervenaufreibenden Applizieren begonnen hatte, lag die Mama zeitgleich im Kreißsaal und hat wohl noch einiges mehr an Nerven gelassen...


Die Applikation hat mich etwas gefordet, da die kleinen Stoffteile sehr wiederspenstig waren und trotz Stickflies gern von der Maschine gefressen wurden oder zumindest etwas reingezogen wurden. Was mich auch immer wieder etwas stört, ich aber auch schon bei vielen Stickbildern von den Stickmaschinen gesehen habe, ist, dass sich die Applikation immer etwas wellt bzw. der Stoff auf dem sie drauf ist. Das liegt wohl daran, dass ich auf Jersey appliziere, der sich immer etwas dehnt.

Die Geschwisterkombi wurde dann auch gleich mal drüber gezogen. Beiden ist das jeweilige Teil noch etwas zu groß, der kleine Mann wird aber sehr schnell hineinwachsen und die große Schwester sicher im Sommer das Shirt auch tragen können. 


Und ich will ja mal nicht so sein und auch von meinen Nähunfällen wieder erzählen. Ich bekam erst kürzlich positives Feedback, weil ich auch meine Malheure erwähne. Nun, ich werde damit nicht aufhören, hoffe aber, dass es mal weniger wird, weil einfach weniger Malheure passieren ;-)

Beim Shirt habe ich mich mal wieder an der Streifenversäuberung mit der Coverlock versucht. Es sah furchtbar verzogen aus... später fiel mir ein, dass ich ja mal den Nähfüßchendruck etwas lockerer einstellen sollte. Denn irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass das Bündchen total platt gedrück und in alle Seiten verschoben wird. Naja, beim nächsten Mal. 
Dieses Malheur, welches ich nicht fotografiert habe, ist nun auch schuld, dass der Halsausschnitt etwas größer als gewünscht ist, da ich das Bündchen vor Frust abgeschnitten und ein normales angenäht habe. Ich hoffe, das Shirt wird trotzdem gern getragen und es ist nicht allzu luftig am Halsausschnitt...

Und beim Body... da habe ich versucht, mit der Coverlock die Bündchen hübsch abzusteppen. Dieses Mal mit einer Naht auf dem Bündchen und einer auf dem Stoff. Hui... das war eine bucklige Angelegenheit und sah furchtbar unsauber aus.


Also wieder aufgetrennt und mit beiden Nähten auf dem Stoff abgesteppt. Hat besser geklappt und sah auch schöner aus.

Zu guterletzt noch eine Sache: Mir fällt auf, dass bei den Shirts die unterste Saumnaht beim Tragen oft nach oben klappt. Das sieht etwas doof aus, weil dann immer die Rückseite der Covernaht zu sehen ist. Ist das bei Euch auch so? Warum ist das so? Habe ich zu wenig Stoff umgeschlagen und gesäumt?