Freitag, 20. Juni 2014

222 Tage sind vorbei

... und somit endet bei mir die Aktion 22 Dinge in 222 Tagen, welche von Frau Äpplegrön ins Leben gerufen wurde.

Es ging darum, 22 Dinge in 222 Tagen zu tun bzw. sich zu gönnen, 11 kreative Projekte und 11 Dinge für das Wohlbefinden.


Und hier nun die erschreckende, nackte Wahrheit:

11 Projekte, an die ich mich zum ersten Mal heranwagen wollte:

1. endlich eine Geldbörse nähen (Schnitte liegen einige hier rum, ich muss mich nur endlich mal ran wagen) - habe ich nach wie vor nicht getan, ich bin mir auch nicht sicher, ob ich das noch mal irgendwann in Angriff nehme
2. eine Tasche nähen, Modell steht noch nicht fest - habe ich ebenfalls immer noch nicht geschafft, will ich aber schon noch irgendwann mal machen
3. ein Sommerkleid nähen - hab ich erst letztens genäht, nämlich hier
4. mich an einer Patchworkdecke versuchen - kann man hier anschauen
5. das Töpfern ausprobieren - meine Ergebnisse sind hier zu bewundern
6. endlich mal diese Minutenmützchen nähen - habe ich auch erledigt
7. eine Kinder-Pumphose nähen - kann ich auch abhaken
8. ein anderes Oberteil als die Shelly für mich nähen - ebenfalls erledigt
9. ein Männer-T-Shirt nähen - das steht noch aus, Stoff dafür ist aber schon längst gekauft
10. 3 neue Rezepte ausprobieren - da habe ich sogar mehr als 3 ausprobiert (gleicht sich das damit mit den nicht erledigten Dingen aus?)
11. Essig oder Öl herstellen - ist bereits angesetzt, muss ich nur noch abfüllen in Flaschen


Damit habe ich von den ersten 11 Dingen zumindest 8 in der vorgegebenen Zeit geschafft... immerhin...


Und nun die 11 Dinge, die ich mir innerhalb von 222 Tagen gönnen wollte, um mir was Gutes zu tun:

1. mit der Freundin mal wieder tanzen gehen und prüfen, ob Disco noch/ wieder was für uns ist (haben wir schon ewig vor, müssen wir mal realisieren) - haben wir nach wie vor nicht auf die Reihe bekommen
2. mir eine besondere, entspannende Massage gönnen - zählt eine private Massage auch? ;-) na zumindest habe ich hier zwei Gutscheine liegen, die hoffentlich bald eingelöst werden
3. wieder mal Skiurlaub machen, zumindest ein Wochenende - wegen Schneemangel und wegen einem bereits zu vollem Skitourenkurs hat das auch nicht geklappt (aber ich habe es zumindest versucht)
4. dem Sport wieder mehr Beachtung schenken in Form von Joggen, Radfahren etc. (das habe ich ein bißchen vernachlässigt) - öhm, das lasse ich mich zählen, mal mehr mal weniger widme ich mich dem Sport (zumindest im Urlaub war ich sehr aktiv)
5. meinen Ernährungsplan etwas umstellen (mehr Obst und Gemüse, weniger Süßkram) - das habe erfolgreich geschafft, zuerst, wie jedes Jahr, eine Fastenkur gemacht und nun ernähre ich mich gesünder und bewusster!
6. mindestens 3 Mal in die Sauna gehen - das habe ich voll erfüllt
7. mal wieder brunchen gehen - noch nicht erledigt, aber Gutschein für einen Brunch habe ich verschenkt und hoffe, die Freundin nimmt mich dann mit zum Brunch ;-)
8. auch mal wieder Yoga zu Hause machen und nicht nur im Kurs - ähm ja, ich habe den Yoga-Kurs sogar sein lassen, da mir das einfach zu viel wurde, Yoga zu Hause wird aber auch nicht gemacht
9. wieder zum Pilates-Kurs gehen - war ich mehr oder weniger regelmäßig, wie es die Arbeit und andere Termine halt zulassen
10. gelassener werden und mich weniger stressen lassen - habe ich noch nicht so geschafft

11. mir bewusst Zeit für mich nehmen und nicht immer von Termin zu Termin hetzen, weil ich mir den Terminkalender zu voll gepackt habe - habe ich zumindest ein bißchen geschafft, siehe Punkt 8



Die Wohlfühl-Dinge wurden also noch mehr vernachlässigt. So habe ich nur 5 von 11 Dingen so halbwegs geschafft (mit Augen zudrücken), aber Punkt 2 und 7 werden ja demnächst noch erfüllt.

Fazit: Es ist nicht so einfach, all die vorgenommenen Dinge auch zu schaffen. Zu sehr rutscht man in den Alltagstrott ab. So habe ich nur 13 von 22 Dingen geschafft, immerhin über die Hälfte. Vielleicht schaffe ich demnächst noch ein paar Dinge von der Liste abzuarbeiten

Aber wenn ich Punkt 10 von den Wohlfühldingen schaffen will, nämlich gelassener werden und mich weniger stressen lassen, brauche ich gar nicht die gesamte Liste abzuarbeiten... 

Kommentare:

  1. Liebe Daniela,
    das ist natürlich ein bisschen traurig, dass du ausgerechnet auf die Wohlfühlsachen verzichtet hast. Aber ich kenne das, dafür nimmt man sich einfach viel zu wenig Zeit und schätzt erstmal alles andere als wichtiger ein. In vielen Punkten habe ich mich bei dir wiedergefunden (Pilates, Yoga, Massage, Ernährung, Gelassenheit, tanzen gehen), aber auch bei mir haben gerade Studium und Familie Vorrang. Es geht eben auch nicht alles gleichzeitig so viele gute Vorsätze auf einmal sowieso nicht. Trotzdem ist es wichtig, sich überhaupt erstmal so eine Liste zu machen und einmal zu überlegen, eigentlich für Ziele hat. Ich drücke dir die Daumen, dass du das ein oder andere umsetzen kannst! Aber du hast völlig Recht: In Stress soll keinen Fall ausarten!
    Ganz liebe Grüße!
    Regina

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  2. Respekt das du bei solchen Aktionen mitmachst, ich könnte das nicht. Geplantes wird bei mir selten umgesetzt, deswegen plane ich so gut wie nie oder mache mir irgendwelche. Bin ja mal gespannt ob ich wenigstens für meinen Bauchzwerg alle Nähpläne umsetze oder vorher aufgebe. ;)

    Liebe Grüße Bianca

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  3. Respekt vor so vielen Vorhaben! So ähnlich würde wohl eine Liste bei mir auch aussehen, aber ich wüsste, dass ichs tatsächlich nicht schaffe. Man weiß ja eigentlich genau, was einem so fehlt! Schön, dass du trotzdem so einiges geschafft hast und der Rest - irgendwann :-)!!

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