Freitag, 23. Mai 2014

Entlang der Elbe...

... mit dem Rad war ich die letzten Tage unterwegs und habe damit wieder mal einen aktiven Erholungsurlaub erlebt.
Mit der S-Bahn ging es nach Meißen und von da weiter mit dem Rad bis zur Nordsee nach Cuxhaven. Uns begleitete oftmals Gegenwind (manchmal waren es ziemlich heftige Böen), mehrere Regenschauer aber auch strahlender Sonnenschein am blauem Himmel. Geradelt sind wir 8 Tage lang mit Gepäck mit einer Durchschnittgeschwindigkeit von 15,4 km/h. Zurückgelegt haben wir 750 km und traten 48:38 Stunden (reine Fahrzeit) in die Pedale.

 
Vorbei an verschlafenen Dörfchen und wunderschönen Landschaften ging es auch durch kleine, idyllische Städtchen, wie Havelberg, Hitzacker, Stade, aber auch größere Städte, wie Wittenberg, Magdeburg, Wittenberge (am Veritas Nähmaschinenwerk vorbei) und die Hansestadt Hamburg durchquerten wir. Dort fuhren wir am Hafen entlang und machten einen kleinen Abstecher zur bekannten Reeperbahn.

Wenn man sich zuvor über den Elberadweg informiert, wird einem oft empfohlen, elbaufwärts zu fahren, da oft Nordwestwind weht. Ja das haben wir gespürt, doch wollten wir gern als Ziel die Nordsee und nicht die Heimat haben, um dann noch einen vollen Tag das Wattenmeer zu erkunden. So eine Wattwanderung war für mich auch eine neue Erfahrung. Ewig weit weg vom Land zu sein und doch noch kein Wasser zu sehen, aber am Horizont fahren die großen Frachtschiffe Richtung Hafen. Diese Momente kann man mit der Kamera leider nicht ganz so einfangen wie man sie erlebt hat.

Neben meinen gekauften Souveniers habe ich mir auch ein ziemlich unerwünschtes mit heim gebracht - eine Entzündung im Knie, welche wohl durch Überbelastung entstanden ist. Hoffentlich wird das bald wieder besser!

Liebe Grüße
Dani Ela

Donnerstag, 15. Mai 2014

Etwas enttäuscht...

... war ich letztens, als ich meine neusten Töpfersachen nach dem zweiten Brennvorgang entgegennahm.


Dieses Mal hatte ich die Plattentechnik ausprobiert und zwei Gefäße getöpfert. Eins hatte ich mit Stempel verziert und das andere mit einem Muster von einer Spitze.
Dann töpferte ich noch eine kleine Seifenschale für mein Bad, ebenfalls mit Spitzenmuster verziert.
Alle drei Teile wurden dann gebrannt. Beim nächsten Treffen habe ich alle drei Teile bemalt. Leider waren nicht mehr alle Farben vorrätig, so dass ich meine Vorstellungen etwas umändern musste. Und dann war auch noch die zweite-Wahl-Farbe "Gelb" fast alle. Aber es wurde welche nachgeschüttet, aber irgendwie scheinbar doch nicht die richtige. Zumindest bin ich mit dem Endergebnis nicht zufrieden und kann mir gerade nicht erklären, woran es lag. Habe ich die Farbe nicht gut genug verrührt? Habe ich sie zu dick oder dünn aufgetragen? Es sollte doch ein gelbes Gefäß mit Gänseblümchen sein, aber irgendwie ist es so fleckig orange geworden.
Das andere Gefäß ist mattgrün, gefällt mir schon besser, aber die Farbe habe ich wohl leider etwas zu dünn aufgetragen, wobei das Muster gewollt weniger Farbe haben sollte (das ist wirklich nicht einfach, das richtig einzuschätzen mit der Farbe. Entweder ist es zu dick und verläuft unschön nach unten oder es ist zu dünn und der Ton schimmert durch wo die Farbe eigentlich decken soll. Dazu kommt, dass jede Farbe bißchen anders reagiert beim Brennen.)


Mal sehen, was ich mit den Gefäßen mache...

Aber die Seifenschale ist ganz hübsch geworden und ziert schon mein Bad.

 
Liebe Grüße
Dani Ela

Donnerstag, 8. Mai 2014

Wenn frau nicht NEIN sagen kann...

... halst sie sich schnell mal unnötige Probleme auf...

So ging es einer Freundin, die ihrer Kollegin vorschnell zusagte, ein Lieblingskleid nachzunähen. Diese Kollegin will Ende Mai auf eine Hochzeit gehen und hatte genaue Vorstellungen von ihrem Outfit. So sollte es ein Kleid wie eines aus ihrer Garderobe sein, allerdings ein bißchen länger. Stoff war relativ schnell besorgt und dann ruhte die ganze Sache erst mal. Mich erreichte dann im März ein Hilferuf per SMS, ob ich mal Zeit habe um beim Nähen des Kleides zu helfen. Vor allem, weil ich eine Ovi habe und der Stoff mit Ovi wohl besser zu vernähen sei.
Naja, ich habe derzeit ja auch nicht so viel Zeit zum Nähen und so musste ich die Freundin erst mal vertrösten. Sie probierte es zwischenzeitlich auch mal mit ihrer (wirklich guten) Nähmaschine, aber der Stoff wurde immer wieder reingezogen bzw. verzog sich.

Heute hatte ich mir dann Zeit genommen und wir trafen uns zum Nähen des Wunschkleides. Zuvor hatte der Mann der Freundin einen Schnitt vom Musterkleid abgezeichnet und den Stoff zugeschnitten (Hut ab an dieser Stelle!). Die Freundin hat es dann zusammengesteckt (es handelte sich schließlich um 6 Einzelteile). Und ich war fürs Zusammennähen und Covern zuständig.

Ein großes Lob an meine Maschine mit automatischer Fadenspannung, die sofort ohne Probleme loslegte (und damit einen weiteren Fan für sich gewinnen konnte).

Gott sei Dank lief das Covern auch super, damit habe ich manchmal meine Probleme. Der Ausschnitt, der untere Saum sowie die Armöffnungen wurden einfach mit Coverstich gesäumt, genau wie am Musterkleid.

Und dann kam der große Moment... Das Kleid war fertig:


Erst zog es die Freundin an:


Und dann ich:


Und siehe da, der Schnitt passt, auch wenn man nicht genau die gleichen Maße hat! Auch so überzeugte mich der Schnitt, das Kleid ließ sich super tragen (ich musste es aber leider wieder ausziehen). Und es dreht sich so schön:


Ich war selbst erstaunt, was wir da gezaubert hatten (ich selbst hatte mir ja noch kein Kleid genäht, aber für fremde Menschen näht man eins... man oh man... ich habe die Freundin auch gleich "angewiesen", nicht noch mal so einen Auftrag entgegen zu nehmen, vor allem wenn sie selbst noch nie so was genäht hat - aber ich kenn, das... man sagt manchmal zu vorschnell "ja"...).

Den angefertigten Schnitt bekomm ich noch und dann werde ich mir bestimmt auch mal so ein Kleid nähen...

Eine Erfahrung war es auf jeden Fall für uns beide: die Freundin weiß nun, dass eine Ovi schnell und perfekt näht (O-Ton: "So hatte ich mir das gar nicht vorgestellt!") und dass sie nicht so schnell wieder "ja" sagt, sondern erst mal wieder was für sich selbst näht. Und ich kam zu der Erkenntniss, dass es gar nicht so schwer ist, so ein Sommerkleid zu nähen, und dass nicht nur ich schnell mal "ja" sage und dann meine eh schon zu knappe Zeit für andere opfere, obwohl ich kaum Zeit für mich selbst habe.

Habt Ihr schon mal voreilig "ja" gesagt und es danach bereut, aber wegen Eurem Ehrgeiz und Stolz habt Ihr es dann doch fertig gestellt? (eine Person fällt mir da sofort ein, sie hatte bei einem Nähbloggertreffen eine gestrickte Kinderjacke aufgetrennt und neu gestrickt, für jemand anderen... lieber Gruß an der Stelle).

Mittwoch, 7. Mai 2014

Wieder mal ein Kissen...

Im Freundeskreis meiner Schwester ist ein kleiner Felix zur Welt gekommen. Und für diesen durfte ich ein Kissen nähen:


Ich hoffe, ihm sowie den Eltern gefällt´s.

Ansonsten komme ich nach wie vor kaum zum Nähen. Und wenn ich dann doch mal etwas Zeit habe, bin ich einfach nur faul und froh, die Beine hochlegen zu können und auf der Couch zu entspannen. Ich hoffe, das ändert sich bald mal wieder. Kennt Ihr solche Kreativtiefs?

Liebe Grüße
Dani Ela