Sonntag, 21. Dezember 2014

Nähbloggertreffen mit Wichtelei

Am Freitag war wieder das monatliche Treffen der Dresdner Nähblogger. Dieses Mal fand es wieder im Weltcafé statt und stand ganz im Zeichen der vorweihnachtlichen Wichtelei.

Da ich schon mal etwas Pech in der Location hatte mit einem etwas abgelegenen Sitzplatz bin ich diese Mal extra überpünktlich da gewesen. Und siehe da, ich war die dritte. Vor mir waren bereits Amberlight mit Tochter da. Und so konnte ich mir einen guten, zentralen Platz ergattern.

Recht fix füllte sich dann der Raum und es wurde über verschiedene Themen geplaudert, leckere heiße Schokolade und Tomatensuppe geschlürft.


Die Wichtelgeschenke wurden in einen tollen Weihnachtsmannsack versteckt, der, wie die Tochter von Amberlight bemerkte, genau der gleiche war wie der, den der Weihnachtsmann im Kindergarten dabei hatte...

Anschließend durfte jeder ein Mal ohne zu schauen in den Sack hinein greifen und sein Wichtelgeschenk heraus holen.

Nachdem jeder sein Paket vor sich liegen hatte...


... wurden sie ausgepackt und bestaunt. Allein die Verpackung war bei einigen Geschenken schon sehr besonders.


Wie schon letztes Jahr, wanderte das Wichtelgeschenk, welches ich eingepackt hatte, gleich auf meinen Nachbarplatz. Die Beschenkte freute sich sehr darüber und ihre Tochter meldete sofort, dass sie daraus etwas genäht haben möchte. Mein Wichtelgeschenk war von stoffverzückt und gefüllt mit Bändern, Pralinen und dem süßen Hafenkitzstoff (heißt der so?). 

Und dann wurde  der wenige Wochen alte Sohn von Saxony Girl noch mit einer Wimpelkette beschenkt, bei welcher die Wimpel von verschiedenen Nähbloggerinnen genäht und von Frau Königinnenreich dann zusammen gefügt wurden.

Ich habe die Kette leider nicht komplett aufs Foto bekommen, vielleicht wird sie ja noch mal in einem anderen Blog komplett gezeigt. Mein Wimpel dazu erhält jedenfalls später auch noch einen eigenen Post.
Es war wieder ein sehr schöner Abend. Mit dabei waren dieses Mal noch Amberlight mit Tochter, Frau Atze, Kuddelmuddel, Himmelblau und Sommerbunt, Kaze, Königinnenreich, Mehr Sonntag mit Sohn, Saxony Girl mit Sohn und später auch Mann, Mit Nadel und Faden, Stoffverzückt, Kleine Griebe, Malou mit Tocher, Friemeleien, Nähglück und Frauenoberbekleidung

Dann wünsche ich allen erst mal ein schönes Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage im Kreise Eurer Lieben!
Vielleicht schaffe ich es ja noch, zwischen den Feiertagen mein hier beschriebenes Näh- und Hobbyzimmer halbwegs fertig einzurichten und aufzuräumen um es Euch dann auch bald mal zeigen zu können :-)
Weihnachtliche Grüße
Dani Ela

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Ein Lebenszeichen...

... möchte ich mal endlich von mir geben. Mein letzter Post liegt ja schon einige Wochen zurück... 

Mein Bloggerleben ist etwas ruhig geworden und auch die Nähmaschinen ruhen derzeit. Ein bißchen wird das auch noch so bleiben, bis sie wieder aus ihren Kisten geholt werden.

Ja die Maschinen schlummern gerade in ihren Kisten, denn sie sind mit vielen anderen Kisten und Dingen umgezogen und warten nun darauf, dass ihr neues Reich, wo sie dann ihren eigenen großzügigen Platz haben und fröhlich vor sich hin rattern dürfen, fertig ist. Das dauert noch ein bißchen, denn momentan ist das neue Nähreich eher eine kleine Abstellkammer, wo noch so einige Dinge zwischengelagert werden. Aber so nach und nach wird das auch noch und dann... dann habe ich ein eigenes Nähreich, nicht mehr nur eine kleine Nähecke in der Küche. Nein, dann habe ich ein Näh-und Hobbyzimmer!

Nachdem ich ja eigentlich einen Blogumzug oder Blognamenänderung in Erwägung gezogen habe, habe ich dann doch erst mal im realen Leben die Umgebung verändert und bin umgezogen. 
Das ist natürlich zeitaufwendig, stressig (vor allem, wenn man das in der Vorweihnachtszeit tut) und daher ist es hier im Blog halt etwas ruhig.
Aber ich verspreche Euch, es wird hier im neuen Jahr wieder mehr zu lesen und zu sehen geben.

Morgen geht es erst mal zum weihnachtlichen Dresdner Nähbloggertreffen, ich freue mich schon auf die willkommene Abwechslung.

Liebe Grüße
Dani Ela

Dienstag, 11. November 2014

Ein Body in Größe 56

Es ist in letzter Zeit sehr ruhig hier, ich komme viel zu wenig zum Nähen. Das hat auch seine Gründe, der Alltag und das echte Leben fordern meine Zeit ziemlich.

Trotzdem habe ich es mir nicht nehmen lassen, einen Regenbogenbody nach dem Schnitt von Schnabelina für einen kleinen neuen Erdenbürger zu nähen. Beim letzten Treffen der Dresdner Nähblogger waren dann die Mama, der Papa und der kleine Mann auch da und ich konnte den Body in der Größe 56 überreichen. Momentan ist der Body sicher noch etwas zu groß, wird aber bestimmt bald passen.

Ich hoffe, der Kleine sowie seine Eltern werden viel Freude damit haben. Mir hat es zumindest Spaß gemacht, mal wieder so ein kleines, süßes Teil zu nähen.
 

Stoff ist vom Sterntaler Werksverkauf

Sonntag, 2. November 2014

Stoffmarktbesuch - jetzt habe ich keinen Platz mehr!

Am Samstag war Stoffmarkt in Dresden und nachdem ich im Frühjahr leider nicht dabei sein konnte war ich dieses Jahr umso mehr dabei.

Gemeinsam mit meiner Freundin war ich überpünktlich um 9 Uhr auf dem Postplatz. So zeitig war ich noch nie auf dem Stoffmartk, doch ich hatte gehört, dass es da vor allem sehr gute Coupons geben soll. Und so war es... Tolle Coupons, Jersey für Kinder und Erwachsene für wenig Geld. Eine Stunde waren wir dann schon an diesem Stand beschäftigt. Die guten Stoffe gingen weg wie warme Semmeln und wir schnappten uns auch einige - juhu. Und ab 10 Coupons gab es sogar noch einen gratis dazu... Einige haben wir uns dann geteilt, denn 1 Meter Kinderstoff braucht man nicht immer.

So war unser Geldbeutel schon mal etwas schmaler als wir zu den nächsten Ständen gingen. Die Auswahl hat mich, wie immer, schon ziemlich erschlagen und ich hätte kaufen können ohne Ende. Letztendlich habe ich meine Liste bei weitem nicht abgearbeitet, sondern bin dem Stofffieber verfallen und habe mehr als geplant gekauft (aber da ich im Frühjahr nicht war, durfte ich ja doppelt zuschlagen, oder?). Aber ich habe auch so einige Uni-Jerseys gekauft, denn so was fehlt mir oft. Immer tollte gemusterte Stoffe da, aber nichts zum kombinieren. Jetzt habe ich einen Vorrat. Ansonsten habe ich einfach mein Stofflager wieder ordentlich aufgestockt mit Jersey, zwei Cordstoffen und ein paar Bündchen, ohne konkret zu wissen, was ich damit alles anstellen werde... Nur ein paar Grundideen sind schon da. Na mal sehen...

Gegen 11:45 Uhr sind wir zum Treffen der Dresdner Nähblogger gegangen, haben einen Kaffee getrunken, bißchen mit den Nähmädels gequatscht, die Stoffmarktausbeute der anderen begutachtet und die eigene Ausbeute gezeigt, einen neuen Erdenbürger begrüßt und bewundert und das Treiben auf dem Stoffmarkt von oben beobachtet. Auch einige neue Gesichter habe ich gesehen. Schön war´s wieder, danke an Amberlight für das Organisieren und Reservieren!

Anschließend ging es noch eine Runde über den Markt, aber die Luft war dann raus, der Geldbeutel sehr schmal und die Vernunft sagte mir (wenn auch sehr leise, aber ich habe sie gehört und ernst genommen), dass diese tollen Stenzo-Jerseys auch beim nächsten Stoffmarkt wieder da sind und ich sie dann auch noch kaufen kann und auch der tolle schwarze Viskose-Jersey, der für ein Kleid hervorragend geeignet wäre, muss im Winter nicht sein und im Frühjahr gibt es sicher auch wieder etwas, wo man dann ein Kleid draus nähen kann. Irgendwann muss mal Schluss sein - leider!

Und so ging es gegen 14 Uhr zum nah abgeparkten Auto, welches zwischendurch schon immer mit den übervollen Tüten bestückt wurde, was sehr praktisch war (Stoffe können sehr schwer sein). Der Coupon-Stand, den wir um 9 Uhr als erstes besuchten, war da schon fast leer gekauft...

Und daheim wurde das Ausmaß der Tragödie dann erst richtig deutlich:


Meine Wohnung ist zu klein - ich habe keinen Platz mehr ;-) 

Sonntag, 12. Oktober 2014

Ein Frühlingsloop im Herbst

Bereits im Frühling habe ich einen frühlingshaften Loop für meine Schwester genäht. Es waren Grüntöne und verspielte Stoffe gewünscht. Und so ist dann dieser hier entstanden:

Stoffe von hier und hier

Nun fand ich allerdings, dass die Baumwollstoffe sich irgendwie nicht so schmeichelhaft um den Hals schmiegen wie Fleece oder Jersey und war mit dem Ergebnis unzufrieden. Und so verging der Frühling, der Sommer und nun endlich im Herbst zeigte ich ihn meiner Schwester dann doch mal (ich hatte das schon länger mal vor, ihn wenigstens mal zu zeigen, aber wie das so ist, man vergisst es immer wieder).

Und die Schwester findet ihn gut und nimmt ihn, der nächste Frühling kommt bestimmt. Und wieder einmal komme ich zu der Erkenntnis, dass ich mein größter Kritiker bin...

Montag, 29. September 2014

Ein Halstuch für Spike

Spike ist ein Hund, der mal schreckliche Dinge erlebt haben muss. Er lebt nun schon seit vielen Jahren im Tierheim und konnte nicht vermittelt werden. Viel zu ängstlich und vor allem bissig ist er, wenn ihm was zu viel wird. 
Meine Nachbarn haben es mit ihm versucht, haben so einige Nerven gelassen und geben trotzdem nicht auf. Spike hat schon ganz viele Fortschritte gemacht, auch wenn ihm fremde Menschen und Stöcke oder Schirme immer Angst machen werden. Aber er fasst Vertrauen und auch ich darf ihm immer mal mit Leckerlis eine Freude machen. Dann steht er schwanzwedelnd vor mir, freut sich und ist einfach nur glücklich. Und wenn man akzeptiert, dass es eben kein Schmusehund ist und auf seine Körperhaltung achtet, die genau zeigt, ob er etwas mag oder eben nicht, dann ist alles gut. Ist doch bei uns Menschen eigentlich nicht anders, dass uns auch mal etwas zu viel wird?

Und da ich Spike sehr ins Herz geschlossen habe sagte ich auch zu, als die Nachbarn mich fragten, ob ich ihm nicht mal ein Halstuch nähen möchte.

Heute haben wir es ihm übergeben und umgebunden.

Anfangs schaute er etwas verwirrt aber mittlerweile trägt Spike es wohl mit vollem Stolz durch die Wohnung und scheint zu begreifen, dass er ganz CHIC ist. Ich hoffe, das Tuch gibt ihm vielleicht auch etwas mehr Selbstbewusstsein!

Stoff von hier und vom Stoffmarkt, die Ränder habe ich mit doppelten Geradstich umnäht, das hat sich einfach so ergeben

Es war mir eine Freude, ein Tuch für Spike zu nähen.

Mittwoch, 24. September 2014

Me Made Mittwoch - Shirt Frau Karla

Endlich habe ich mal wieder ein Kleidungsstück für mich genäht - Zeit wurde es.
Der Schnitt lag schon lange hier rum, der Stoff ebenfalls seit März letzten Jahres.
Entstanden ist das Shirt Frau Karla von Schnittreif und dafür, so fand ich, eignete sich der Stoff besonders. 


Schon in einigen Blogs habe ich gesehen, dass die Querstreifen statt quer einfach schräg zugeschnitten wurden und somit ein völlig anderer optischer Effekt entsteht. Das wollte ich schon längst mal selbst probieren und mit diesem Shirt tat ich es nun auch. Dazu kommt, dass der Stoff auf der einen Seite breite und auf der anderen schmale Streifen hat. Dadurch kann man toll kombinieren. Außerdem ist der Stoff unheimlich weich und fällt schön, nur bezweifel ich, dass er lange hält. Er neigt jetzt schon dazu leicht zu fusseln. Das wäre schade, aber es ist halt auch "nur" ein günstiger Stoff vom Stoffmarkt.



Das Shirt mag ich trotzdem sehr, wobei der Ausschnitt für mich etwas gewöhnungsbedürftig ist. Ich mag es eigentlich nicht so, wenn man die BH-Träger sieht. Aber man soll ja offen für Neues sein.
Auch die Ärmel finde ich oben etwas eng, es geht gerade noch so, aber beim nächsten Mal würde ich sie ein kleines bißchen weiter machen. Ansonsten ist es aber ein richtiges Wohlfühlteil. Ich habe auch etwas mehr Länge dazugegeben als im Schnittmuster vorgesehen war, was mir echt gut gefällt.


Schnitt Frau Karla, Stoff vom Stoffmarkt

Und mit diesem Shirt mache ich heute auch mal wieder beim Me Made Mittwoch mit.


Ein besonderes Dankschön geht noch an meine liebe Freundin, die sich als Fotografin zur Verfügung gestellt hat und schöne Fotos machte. Auch war das praktisch, denn sie hat immer gleich gesehen, wenn ich bißchen etwas steif da gestanden haben oder der Stoff nicht so gut fiel. Wir haben jetzt beschlossen, dass wir solche Fotoshootings öfter machen, was für mich heißt, dass ich mehr nähen "muss" ;-)

Montag, 22. September 2014

Eine neue Handytasche...

... habe ich dringend gebraucht. Nachdem meine alte über ein Jahr gehalten hat ging sie nun langsam kaputt. Also habe ich mir eine neue, wieder nach dieser Anleitung, genäht.


Wieder mit KamSnaps verschließbar, dieses Mal habe ich aber auf beiden Stoffseiten Volumenvlies aufgebügelt. Dadurch ist die Tasche noch stoßsicherer.

Stoff ist von hier

So, dann ist mein Smartphone wieder einige Zeit sicher umhüllt und hübsch verpackt und für mich ist es eine Freude, es bei Gebrauch aus der selbstgenähten Hülle zu holen.

Ich wünsche Euch einen schönen Start in die Woche.
Liebe Grüße
Dani Ela

Montag, 1. September 2014

Sorgenfrei durch die Schulzeit

Letzten Samstag war in Sachsen Schuleinführung. Auch wir waren eingeladen und hatten neben einigen anderen Sachen auch eine selbstgenähte Schürze in die Zuckertüte gepackt. Früh morgens erreichte uns dann eine SMS, ob wir nicht noch so einen Sorgenfr**ser besorgen könnten, da der wohl sehnlichst gewünscht wird und die Enttäuschung sonst groß sei.

Ähm - ganz schön kurzfristig und ich war auch nicht dafür, so ein überteuertes und noch dazu hässliches Ding im Handel zu kaufen. Aber nähen? Die Schuleinführung begann am frühen Nachmittag.
Nach der SMS konnte ich eh nicht mehr schlafen und stöberte im Netz nach einer Anleitung, entschied mich dann, auch auf Grund der wenigen Zeit, für eine, die die Dresdner Blogger auch schon für einen guten Zweck verwendet haben, habe aber paar kleine Änderungen vorgenommen. Gut, dass man als Stoffsüchtige immer genug Vorrat hat, da fand sich auch was passendes. Und schon hatte ich das Wohnzimmer in ein kleines Chaos verwandelt und war mitten beim Nähen. (ja ja, da ist sie wieder, die Frau, die nicht nein sagen kann und dazu noch einen Hang zum Perfektionissmus hat - keine gute Mischung!)


An und für sich ging es ganz fix... und EIGENTLICH sah es auch ganz gut aus, bis ich dann beim Ausstopfen bemerkte, dass die Innennähte beim Fertigsstellen trotzdem sichtbar sind, wenn man den Reißverschluss öffnet. Ich war fix und fertig, las die Anleitung hoch und runter und stellte fest, das scheint so zu sein! Der Reißverschluss war die Wendeöffnung und damit liegen die Nähte einfach nur innen. Shit - so hatte ich mir das nicht vorgestellt. Aber die Zeit war rum... und ich deprimiert. Noch dazu hatte ich mir auch einen kuscheligen Wellnesfleece rausgesucht, der richtig schön fusselte und sich schlecht einfassen ließ. Damit musste ich ein Ohr und einen Arm mit der Hand noch bißchen nachnähen. 

Der Mann fand das Monsterchen gut so wie es ist und meinte, ich mache mir viel zu viel Gedanken. Die Innenähte würde man gar nicht sehen.

 Stoff ist von hier
 
Und damit wurde das Monsterchen mit zur Schuleinführung genommen. Dort angekommen, erzählte uns die Mutter des kleinen Schulanfängers, dass dieser am Morgen gefragt hätte, ob wir auch zur Schulfeier kommen würden. Und dann erzählte er, dass er sich von uns einen Sorgenfr**ser gewünscht hat. (Ähm ja, wir hatten darüber gesprochen. Er hatte uns erzählt, dass er sich einen wünscht und auch erzählt warum und dass er blau sein soll. Und damit hatte er wohl gleich gedacht, dass er sicher einen bekommen würde von uns...).

Nach der Schulfeier wurde das Monsterchen überreicht und der kleine Schulanfänger nahm es leicht verlegen an sich und rief danach voller Stolz zu seiner Mutter: "Siehst du, ich hab doch gesagt, dass ich einen Sorgenfre**er bekomme!"

Etwas später wurde der Sorgenfr**ser an seine Ärmchen genommen und um seine eigene Achse gedreht und mir wurde etwas schlecht, da ich an die mit Hand nachgenähten Nähte dachte. Es hielt - fragt sich nur, wie lange, wenn das jetzt öfter gemacht wird (ich überlege ernsthaft, noch eins in Ruhe und als Ersatz zu nähen... hätte vielleicht auch gleich eins in Ruhe nähen und später verschenken sollen, aber mir tat es im Herzen leid, wenn der Kleine dann enttäuscht gewesen wäre...).

Zumindest kam dieses Model gut an und ich weiß nun, was ich beim nächsten Mal anders machen muss, damit keine Innennähte sichtbar sind. Hätte ich etwas mehr Zeit gehabt, hätte ich mir mehr Gedanken darüber gemacht und festgestellt, dass man "einfach" eine Art Tasche einnäht. So ist halt jetzt der gesamt Körper des Monsterchens eine Tasche. Dabei hoffe ich, dass da nie so viele Sorgen rein kommen!!!

Ich jedenfalls hätte an diesem Vormittag auch so ein Sorgenmonster bitter nötig gehabt ;-)

Freitag, 29. August 2014

Eine Schürze für den Schulstart

Morgen ist Schulanfang! Und ich darf bei einem kleinen Schulanfänger mit dabei sein! Ich bin gespannt, denn meine eigene Schuleinführung liegt schon etwas länger zurück...

Als Geschenk habe ich beim letzten Nähbloggertreffen eine Schürze angefangen zu nähen, die ich dann die letzten Tage fertig gestellt habe. 

Stoff ist von hier und hier, Schrägband habe ich selbst hergestellt mit Hilfe von Silvi - danke dafür noch mal

Ich hoffe, der kleine Schulanfänger wird sie gern beim Zeichenunterricht tragen. Die Bänder sind extra lang, damit er sie sich vorn zubinden kann. Um den Hals wird das Band mit Kam Snaps befestigt. Da habe ich zwei angebracht, damit man von der Länge her etwas variieren kann.

Ich will Euch aber auch nicht einen kleinen Fehler vorenthalten, der mir dann beim abschließenden Applizieren passiert ist:


Die Bänder rutschten immer gern unter den Stoff. Bloß gut, es gibt Nahtauftrenner... Den durfte ich auch schon beim Treffen benutzen, als ich die Tasche auf die Schürze genäht habe. Ich habe sie schön komplett umnäht um dann festzustellen, dass sie damit ja oben auch zu ist... Nahtauftrenner sei Dank habe ich das Problem unter Fluchen wieder beheben können. Naja, solche Fehler passieren... vor allem, wenn man in einer großen Gruppe näht und immer mal positiv abgelenkt wird.

So, dann wünsche ich allen anderen, die auch einen kleinen Schulanfänger in den neuen Lebensabschnitt begleiten dürfen, viel Spaß! Und den Schulanfängern einen guten Start!

Dienstag, 26. August 2014

Mein erstes Probenähen - Wickelrock "Raita"

Schon oft  habe ich andere Probenäharbeiten bestaunt und mir gedacht, so was möchte ich auch mal probieren. Dann rief Sophie von Nähglück zum Probenähen für ihren sehr besonderen Wickelrock "Raita" auf und ich meldete Interesse an. Der erste Proberock von Sophie hatte mir nämlich sehr gefallen, schlicht und trotzdem besonders.
Als ich dann ins Probenähteam aufgenommen wurde war mir schnell klar, ich nähe eine ahnliche Version, nur mit blau statt rot, da ich ein absoluter Blaufan bin und auch einige Oberteile in dieser Farbe im Schrank habe.

Nun fand das Probenähen zwar genau in der Woche statt, wo mein Terminkalender ordentlich voll mit Einträgen war, aber geschafft habe ich es dann trotzdem und entstanden ist dieser tolle Wickelrock:


Stoff ist von hier, Schrägband von hier.



Der Schnitt ist wirklich genial, lässt sich einfach nähen und wirkt trotzdem so besonders. Man kann herrlich kreativ sein und jedes Mal wirkt der Wickelrock anders. Die Anleitung ist verständlich und auch für Nähanfanger geeignet. Der Rock sitzt wirklich sehr gut dank der Abnäher und durch den Knopf, den man erst zum Schluss annäht, kann man die richtige Passform perfekt anpassen.
Das Ebook gibt es ab sofort bei Sophie in ihrem Shop. Und sie hat sogar noch eine Videoanleitung für Euch erstellt!

Viel Spaß beim Nähen!

Sonntag, 24. August 2014

Nähen auf der Kegelbahn

Ja genau, ihr habt richtig gelesen. Letzten Freitag fand das monatliche Nähbloggertreffen statt und dank Silvis Organisation dieses Mal auf der Kegelbahn in Pirna. Dort hatten wir richtig viel Platz und Tische um unsere Maschinen rattern zu lassen und die Kugeln und Kegeln hatten mal ihre Ruhe.

Wie schon so oft, brachte jeder was leckeres mit, und so konnten wir zwischendurch immer wieder Energie auftanken für die Nähprojekte.


Und da hatte jeder was anderes zu tun. Es wurden Schnittmuster zusammen geklebt, ein Kleid genäht, die Stickmaschine ratterte, eine Zuckertüte entstand, drei Kummerkurts/Sorgensonjas oder einfach nur Sorgenfresser (wie man sie normalerweise nennt) erblickten das Licht der Welt, ein Tandemnähteam begann mit einem Kinderoverall für kältere Tage und ich nähte ein Geschenk für den kommden Schulanfang. Das ist zwar leider nicht ganz fertig geworden, aber viel ist nicht mehr zu machen.


Zwischendurch wurde immer wieder gequatscht, gefachsimpelt, beraten, mal ein Baby gesittet, damit die Mama auch was nähen konnte, Fussball gespielt mit dem Sohn von Silvi und geschlemmt...

Ich selbst durfte die Kunst des vereinfachten Herstellens von Schrägband mit einem Schrägbandformer kennenlernen, so was brauche ich auch! Noch dazu zeigte mir Silvi, wie man aus einem 50x50 Stück Stoff einige Meter Schrägband herstellt, sehr gute Resteverwertung!


Es war ein rundum gelungener Abend, es hat mir wieder viel Spaß gemacht. Und geschafft habe ich auch endlich mal wieder was, denn zu Hause komme ich manchmal nicht zum Nähen. 

Schön war´s, ich freue mich aufs nächste Mal!

Donnerstag, 14. August 2014

Probleme mit der Streifenversäuberung

Ich saß mal wieder an meiner Maschine um mir ein Shirt zu nähen. Dazu habe ich einfach einen Schnitt von einem gut passenden T-Shirt aus meinem Schrank abgezeichnet und zugeschnitten. Soweit so gut...

Den Ausschnitt wollte ich mit einem schmalen Bündchen als Streifenversäuberung einfassen und mit Coverlock absteppen. Anleitungen dazu gibt es ja einige und es sieht ja auch nicht schlecht aus, was ich da fabriziert habe. Aber es ist unheimlich "labbrig". Es steht vor allem hinten ab.


Es ist zu weit (ok, den Ausschnitt hätte ich dann doch etwas weniger weit schneiden sollen), so gefällt mir das überhaupt nicht. Und das Bündchen zieht auch die Ärmel rechts und links sehr nach unten, es wirkt alles etwas unförmig. Wie geht das denn richtig? Muss ich das Bündhen noch mehr dehnen? Ich habe es immer mit etwas Zug angenäht. Was mache ich falsch???
 

Das Shirt liegt nun hier halbfertig rum (darum sieht man auch die Overlock-Raupen teilweise rumhängen) und ich habe gar keine Lust, es noch mit der cover zu säumen, denn so ziehe ich es eh nicht an. 


In weiser Voraussicht habe ich einen günstigen Stoff vom Sterntalerwerksverkauf zugeschnitten, um erst mal zu schauen, ob der Schnitt so passt. Er trägt sich sogar recht angenehmt. Ich trau mich unter diesen Umständen ja aber kaum, einen der hier gelagerten Lieblingsstoffe anzuschneiden...

Habt Ihr Ideen, woran es bei mir liegen könnte? Es ist nicht das erste Mal, dass ich diese Streifenversäuberung probiere und leider kein zufriedenstellendes Ergebnis hinbekomme...

Danke schon mal.
Liebe Grüße
Dani Ela
 

Freitag, 1. August 2014

Ein Kissen für Johann

Gestern habe ich endlich den kleinen Johann kennenlernen dürfen, der bereits seit über 4 Monaten auf der Welt ist. Als Willkommensgeschenk habe ich ihm ein Kissen überreicht. Der Mama hat es schon mal sehr gefallen und ich hoffe, der kleine Mann wird in Zukunft damit auch gern kuscheln.


Das Kissen hat wieder einen Hotelverschluss nach der Anleitung von hier. Der Stoff ist aus Stoffresten sowie vom Gewinn von Angela. Das Webband ist von hier.

Schönes Wochenende.
Dani Ela

Donnerstag, 17. Juli 2014

Zwei Wochen sind viel zu kurz...

... wenn man mit dem Wohnmobil im wunderschönen Norwegen unterwegs ist. Und so war die Zeit leider viel zu schnell vorbei und nun bin ich wieder daheim.

Aber die Erinnerungen an die herrliche Landschaft, die erlebnisreichen Wanderungen und die tollen Eindrücke bleiben mir. Und dann habe ich da ja noch etwas mehr als 2100 Fotos, die mich an diesen tollen Urlaub erinnern.
Es war nicht einfach, davon einige schöne rauszusuchen um Euch ein paar Eindrücke von der Reise zu vermitteln!


In den zwei Wochen haben wir neben den üblichen Sehenswürdigkeiten (die man einfach sehen muss) auch schöne unberührte Landschaften entdeckt, fernab vom Massentourismus ...

 
... waren u.a. auf dem höchsten Berg von Norwegen, im Meer sowie im Bergsee und Fjord baden.


Schön war´s!!!

Sonntag, 6. Juli 2014

Blog-Geburtstag und Veränderungen

Seit zwei Jahren blogge ich nun hier. Wie die Zeit vergeht. Gerade habe ich mir meinen ersten Post durchgelesen, hihi, schon witzig.
Im ersten Jahr habe ich meine ersten Näherfahrungen gemacht. Im zweiten Jahr habe ich sie gefestigt. Projekte wie eine Patchworkdecke und ein Sommerkleid sind fertig gestellt worden. Ich habe wieder appliziert, für mich genäht und  Kissen hergestell.
Im letzten Jahr habe ich auch den Entschluss gefasst, mir eine Overlock zu kaufen und wurde dann erst mal ordentlich durcheinander gebracht. Ich habe lange, sehr lange, damit zugebracht, mich für eine zu entscheiden. Einige Zeit kam ich zu keinem Ergebnis, bis ich mich dann für meine Kombi-Maschine entschied und mit dieser nach wie vor glücklich und zufrieden bin.
Es gab im letzten Jahr aber auch einige Kreatiefs, Phasen, wo ich nicht zum Nähen kam oder keine wirkliche Lust hatte. Trotzdem besuchte ich den Stoffmarkt, war auch beim Nähbloggertreffen und probierte das Töpfern aus.

Neben den kreativen Dingen habe ich mir aber auch immer mal Auszeiten gegönnt und dort einmal auch Nachschub für das Nähhobby besorgt.

Besonders schön sind nach wie vor die lieben Kommentare von meinen Lesern, erst so macht das Bloggen richtig Spaß :-) 

Ich hoffe, Ihr bleibt mir auch im nächsten Bloggerjahr erhalten, auch wenn ich mit dem Gedanken spiele, demnächst meinen Blog umzubennen. Schon von Anfang an gefällt mir meine Bloggeradresse nicht 100%ig. Ich habe sie damals mehr oder weniger spontan eingegeben, ohne zu wissen, dass es nicht so einfach ist, diese wieder zu ändern. Damals fiel mir einfach nichts anderes ein und ich habe mir auch nicht ganz so viele Gedanken gemacht darüber. Wenn man jetzt die Adresse "einfach so" mal ändert (was ja wirklich fix geht) funktionieren alle Links nicht mehr. Wenn mich also jemand auf seinem Blog verlinkt hat (oder auch ich in meinem eigenen Post, wie in diesem) gelangt man dann nicht mehr über diesen Link auf die Seite, weil die Adresse nicht mehr existiert. Das kann man wohl leider nicht ändern (ich bin kein Profi auf diesem Gebiet). Eine andere Alternative wäre, ich eröffne einen neuen Blog und lasse diesen hier einfach stehen wie er ist. Dann entsteht aber irgendwie das Gefühl, dass der alte Blog eine Art Balast ist und virtuell einstaubt. Und irgendwie will ich ihn ja fortführen...

Also, es kann sein, dass ich demnächst meine Blogadresse ändere. Dann wird es so sein, dass mein Blog in Eurem Dashboard bzw. in der Blogliste nicht mehr erscheint. Ihr müsstet Euch wahrscheinlich neu als Leser anmelden. Ich werde auf jeden Fall vorher noch mal Bescheid geben und bei dem Dresdner Nähblog meine Bloganschrift aktualisieren. 
Mag sein, dass ich durch diese Aktion Leser verliere. Ich bin allerdings der Meinung, dass diejenigen, die meinen Blog wirklich gern verfolgen, dies auch weiterhin tun und mich auch wieder finden werden ;-)

Das Leben bedeutet Veränderung... das Bloggerleben wohl auch...
Ich denk noch mal darüber nach, inwieweit ich das Bloggerleben hier verändere. Fakt ist, dass ich über die Änderung der Blogadresse schon länger nachdenke und sich da was ändern sollte.

Ansonsten werde ich mich auch im nächsten Bloggerjahr wieder neuen kreativen Projekte widmen. Konkret ist aber nichts geplant, einfach mal schauen, was sich so ergibt.

Liebe Grüße
Dani Ela

Mittwoch, 25. Juni 2014

Kleiner Nähtreff und ein Kleid für einen Sommer

Nach dem Nähbloggertreffen hatte ich gleich am nächsten Tag ein weiteres kleines Nähtreffen bei Miss Needlework. Sie wollte gern das Sommerkleid für ihre Tochter nähen und so verbrachten wir mehrere Stunden mit Schnittmuster anpassen, Stoff zuschneiden, nähen, schwatzen und essen. Ich hatte keine Vorstellung wie lange man schon mit dem Aufzeichnen des Schnittmusters auf den Stoff verbringen kann. Ich gebe zu, ich schneide das alles etwas "kamikazemäßig" (Wortwahl von Amberlight übernommen) zu. Ich hatte zuvor noch nicht mal richtig gewusst, dass es so ein Lineal für das genaue Abmessen der Nahtzugabe gibt, geschweigedenn habe ich gewusst, wie man das anwendet. Na jetzt weiß ich es ;-)


Nachdem wir beide unsere Kleider in Teamwork zugeschnitten hatten (ich musste ganz schön basteln, da ich nicht ganz so viel Stoff am Stück da hatte, aber es hat erstaunlicherweise geklappt!) machten wir uns ans Nähen. Ich vernähte einen hübschen Stoff von hier, der sich als heimtückig herausstellte. Wie sagte mir Silvi so schön? Stoffe sind wie die Menschen, jeder ist anders. Ähm ja genau, ich erwische immer besonders zickige Varianten... Jedenfalls verhielt sich der Stoff wieder völlig anders als bei den anderen Kleidern, die ich schon nach dem Schnitt genäht hatte. Er fiel ganz anders. So hätte ich das Kleid anfangs wirklich in hochschwangeren Zustand anziehen können ohne dass mein Bauch den Stoff berührt hätte. Also habe ich mehrfach (!!!) die vorderen Nähte korrigiert bis es endlich figurbetonter saß. Tja und dann stellte ich fest, dass der Stoff an manchen Stellen kleine Löcher an der Naht hatte. Keine Ahnung ob es an den Nadeln lag und die gewechselt werden sollten (komischerweise waren die Löcher nur an manchen Stellen). Lange wird das Kleid dann wohl leider nicht halten.

Naja... Danach wurden die Armlöcher und der Halsausschnitt gesäumt bzw. mit Bündchen versehen. Und dann gings an den Rollsaum, den ich letztens noch so hoch gelobt habe und der zu späterer Stunde nicht mehr klappen wollte. Also beendete ich das Kleid dann einige Tage später zu Hause, in der Hoffnung, dass es mit Ruhe und in heimischer Umgebung funktioniert. Pha... immer wieder truselte der Rollsaum an manchen Stellen auf, an manchen sah er aus wie gewollt. Nach verschiedenen Einstellungen und 3 Zentimetern weniger ging es so halbwegs. Lag das auch wieder am Stoff? Oder habe ich einfach etwas falsch eingestellt? Zumindest Miss Needlework konnte ich noch beim Treffen weiterhelfen und wir fanden an ihrer Maschine die richtige Einstellung, um einen sauberen Rollsaum zu nähen (manchmal ist es einfach nur ein einziger Schalter, den man nicht benutzt hat).


Nun habe ich ein ganz hübsches elegantes Kleid, vielleicht einen Tick kürzer als ursprünglich gewollt und leider mit einigen Fehlern, so dass es wohl leider nur diesen Sommer getragen werden kann - in der Hoffnung, die kleinen bisher nicht sichtbaren Löchlein werden nicht in einem ungünstigen Moment größer...

Trotzdem ist es ein selbstgenähtes Teil für mich und ich werde es auch anziehen. Und darum verlinke ich dieses Kleid heute beim Me Made Mittwoch

Liebe Grüße
Dani Ela

Sonntag, 22. Juni 2014

Overlock-Nähbloggertreffen

Letzten Freitag fand ein gemütliches, kleines Treffen der Dresdner Nähblogger im beneidenswerten Nähzimmer von Mit Nadel und Faden statt. Neben mir und der Gastgeberin waren noch Saxony Girl, Himmelblau und Sommerbunt, Amberlight, Kääriäinen, Schau´n wir mal, Malou, resize-genadelt und Ranunkelchen dabei.

Bevor wir uns den Maschinen widmeten und verschiedene Overlockprobleme besprachen wurde sich erst mal mit leckeren Grillkäse, Steaks, Würsten und verschiedenen mitgebrachten Salaten gestärkt.


Danach wurden Fragen diskutiert wie "Welche Nadeln verwendet man für die Ovi?", "Kann man auch um die Ecke nähen?", "Was gibt es alles für Nahtsicherungsvarianten?", "Wie beendet man am besten eine Näht nach der Rundnäherei ohne dass Luftmaschen entstehen?" und noch mehr... Teilweise wurde das neu erworbene Wissen gleich notiert.


Es standen 7 Overlockmaschinen in dem Zimmer und wir probierten einiges aus bzw. nähten auch einfach an eigenen Projekten, aber guckten der ein oder anderen auch mal über die Schulter.


Es wurde auch gestrickt, Stoff zugeschnitten und viel gequatscht. In dem Zimmer war wirklich für alles Platz! Ich habe auch ein bißchen an einer schon seit Monaten zugeschnittenen Mayla genäht, bin aber nicht fertig geworden, weil ich immer wieder anderen über die Schulter geschaut habe oder einfach über andere Dinge gequatscht habe. Jetzt muss sie nur noch gecovert und mit Label versehen werden, dann ist sie auch fertig. Ich gebe auch zu, ich bin nicht ganz der Typ, der locker flockig näht während andere mir auf die Finger schauen. Dann werde ich nervös und es passieren Fehler beim Einfädeln oder beim Nähen... 

Trotzdem war es ein gelungener Abend, die Zeit verging viel zu schnell und es waren wieder interessante Stunden mit den Mädels.

Freitag, 20. Juni 2014

222 Tage sind vorbei

... und somit endet bei mir die Aktion 22 Dinge in 222 Tagen, welche von Frau Äpplegrön ins Leben gerufen wurde.

Es ging darum, 22 Dinge in 222 Tagen zu tun bzw. sich zu gönnen, 11 kreative Projekte und 11 Dinge für das Wohlbefinden.


Und hier nun die erschreckende, nackte Wahrheit:

11 Projekte, an die ich mich zum ersten Mal heranwagen wollte:

1. endlich eine Geldbörse nähen (Schnitte liegen einige hier rum, ich muss mich nur endlich mal ran wagen) - habe ich nach wie vor nicht getan, ich bin mir auch nicht sicher, ob ich das noch mal irgendwann in Angriff nehme
2. eine Tasche nähen, Modell steht noch nicht fest - habe ich ebenfalls immer noch nicht geschafft, will ich aber schon noch irgendwann mal machen
3. ein Sommerkleid nähen - hab ich erst letztens genäht, nämlich hier
4. mich an einer Patchworkdecke versuchen - kann man hier anschauen
5. das Töpfern ausprobieren - meine Ergebnisse sind hier zu bewundern
6. endlich mal diese Minutenmützchen nähen - habe ich auch erledigt
7. eine Kinder-Pumphose nähen - kann ich auch abhaken
8. ein anderes Oberteil als die Shelly für mich nähen - ebenfalls erledigt
9. ein Männer-T-Shirt nähen - das steht noch aus, Stoff dafür ist aber schon längst gekauft
10. 3 neue Rezepte ausprobieren - da habe ich sogar mehr als 3 ausprobiert (gleicht sich das damit mit den nicht erledigten Dingen aus?)
11. Essig oder Öl herstellen - ist bereits angesetzt, muss ich nur noch abfüllen in Flaschen


Damit habe ich von den ersten 11 Dingen zumindest 8 in der vorgegebenen Zeit geschafft... immerhin...


Und nun die 11 Dinge, die ich mir innerhalb von 222 Tagen gönnen wollte, um mir was Gutes zu tun:

1. mit der Freundin mal wieder tanzen gehen und prüfen, ob Disco noch/ wieder was für uns ist (haben wir schon ewig vor, müssen wir mal realisieren) - haben wir nach wie vor nicht auf die Reihe bekommen
2. mir eine besondere, entspannende Massage gönnen - zählt eine private Massage auch? ;-) na zumindest habe ich hier zwei Gutscheine liegen, die hoffentlich bald eingelöst werden
3. wieder mal Skiurlaub machen, zumindest ein Wochenende - wegen Schneemangel und wegen einem bereits zu vollem Skitourenkurs hat das auch nicht geklappt (aber ich habe es zumindest versucht)
4. dem Sport wieder mehr Beachtung schenken in Form von Joggen, Radfahren etc. (das habe ich ein bißchen vernachlässigt) - öhm, das lasse ich mich zählen, mal mehr mal weniger widme ich mich dem Sport (zumindest im Urlaub war ich sehr aktiv)
5. meinen Ernährungsplan etwas umstellen (mehr Obst und Gemüse, weniger Süßkram) - das habe erfolgreich geschafft, zuerst, wie jedes Jahr, eine Fastenkur gemacht und nun ernähre ich mich gesünder und bewusster!
6. mindestens 3 Mal in die Sauna gehen - das habe ich voll erfüllt
7. mal wieder brunchen gehen - noch nicht erledigt, aber Gutschein für einen Brunch habe ich verschenkt und hoffe, die Freundin nimmt mich dann mit zum Brunch ;-)
8. auch mal wieder Yoga zu Hause machen und nicht nur im Kurs - ähm ja, ich habe den Yoga-Kurs sogar sein lassen, da mir das einfach zu viel wurde, Yoga zu Hause wird aber auch nicht gemacht
9. wieder zum Pilates-Kurs gehen - war ich mehr oder weniger regelmäßig, wie es die Arbeit und andere Termine halt zulassen
10. gelassener werden und mich weniger stressen lassen - habe ich noch nicht so geschafft

11. mir bewusst Zeit für mich nehmen und nicht immer von Termin zu Termin hetzen, weil ich mir den Terminkalender zu voll gepackt habe - habe ich zumindest ein bißchen geschafft, siehe Punkt 8



Die Wohlfühl-Dinge wurden also noch mehr vernachlässigt. So habe ich nur 5 von 11 Dingen so halbwegs geschafft (mit Augen zudrücken), aber Punkt 2 und 7 werden ja demnächst noch erfüllt.

Fazit: Es ist nicht so einfach, all die vorgenommenen Dinge auch zu schaffen. Zu sehr rutscht man in den Alltagstrott ab. So habe ich nur 13 von 22 Dingen geschafft, immerhin über die Hälfte. Vielleicht schaffe ich demnächst noch ein paar Dinge von der Liste abzuarbeiten

Aber wenn ich Punkt 10 von den Wohlfühldingen schaffen will, nämlich gelassener werden und mich weniger stressen lassen, brauche ich gar nicht die gesamte Liste abzuarbeiten... 

Mittwoch, 18. Juni 2014

Ein Schnabelina Röckli für mich

Nach meinem kleinen Nähtief habe ich nun endlich wieder begonnen, Sachen für mich zu nähen. Erst das Sommerkleid und nun folgte ein Schnabelina Röckli.


Ich war erstaunt, wie fix dieser Schnitt zu nähen ist. Das macht echt Spaß und wenn dann noch so ein schönes Ergebnis entsteht bin ich echt zufrieden. Das Röckli sitzt super und ist herrlich luftig. Drehen lässt es sich auch ganz mädchentypisch. So hoffe ich jetzt, dass es bald wieder wärmer wird, damit ich das Röckli auch oft tragen kann.


Etwas gescheut habe ich mich vor dem Rollsaum. Ich hatte den Rollsaum schon mal probiert mit meiner Maschine und kam überhaupt nicht zurecht damit. Beim erneuten Versuch stellte ich nun aber fest, dass ich einfach eine Einstellung in der Beschreibung übersehen habe und siehe da, nun klappt er super! Ich bin begeistert, gefällt mir sehr!


Stoff ist vom Stoffmarkt, Schnitt von Schnabelina.

Und da ich endlich mal wieder was für mich genäht habe und heute Mittwoch ist, mache ich mit diesem Röckli auch mal wieder beim Me Made Mittwoch mit.
Liebe Grüße
Dani Ela

Montag, 9. Juni 2014

Ein Sommerkleid für mich

Nachdem ich bereits vor einem Monat ein Probekleid für eine mir fremde Person genäht hatte, sollte nun auch ein Sommerkleid für mich entstehen. Den selbstangefertigten Schnitt erhielt ich von dem befreundeten Paar, wobei der Herr diesen höchstpersönlich aufgezeichnet und mir mit Hinweisen versehen hatte. An dieser Stelle noch mal vielen Dank!
Dann hieß es, den Schnitt ausschneiden...


... und auf den vor über einem Jahr auf dem Stoffmarkt gekauften Stoff anbringen und zuschneiden.


Ich habe keine Ahnung, warum das so ist, aber beim Probekleid klappte alles sofort auf Anhieb, bei meinem eigenen schlich sich bei der Covernaht erst mal ein Fehler ein. Auch hatte ich beim Zuschneiden mit dem sehr "flutschigen" Stoff so meine Probleme, aber der dehnbare Stoff verzeiht kleine Zuschnittfehler. Ursprünglich sollte es etwas länger werden, aber zum Schluss erst bemerke ich, dass der untere Saum nicht gleichmäßig lang war. Vorn war das Kleid viel kürzer, an den Seiten viel zu lang. Das lag wohl daran, dass ich vorn und hinten mit meiner Oberweite und meinem Hintern den Stoff anders ausfülle. Beim Probekleid gab es die Probleme nicht. Also Saum noch mal abgesteckt (was nervig ist, wenn man das allein macht) und noch mal umsäumt und dadurch ein etwas kürzer als geplantes Kleid fertig gestellt, was aber gar nicht so schlimm ist.
Ich finde, das Sommerkleidchen kann sich wirklich sehen lassen. Bei dem schönen Wetter konnte man auch gleich perfekte Bilder machen, auch wenn der Stoff sich von der grünen Hecke jetzt nicht so sehr abhebt.



Das Kleid trägt sich jedenfalls sehr gut, ist schön luftig und ich werde wohl noch mal so eins nähen :-) Heute habe ich es schon bei den heißen Temperaturen ausgeführt und mich darin sehr wohl gefühlt.

Es dreht sich auch wieder wunderbar...



Und auch die Rückseite kann sich sehen lassen:


Ein Dankeschön auch an meine Mama, die mich beim Drehen mit der Kamera gut eingefangen hat. Sie möchte jetzt den Kleiderschnitt auch gern haben und sich ein Sommerkleid nähen. Dieses Kleid scheint immer mehr Fans zu bekommen...

Eine schöne sommerliche Woche wünsche ich Euch.

Dani Ela